ginger
13.06.2010, 11:41
Hallo,
ich würde gerne wissen, wie ihr mit dem Thema Einsamkeit nach einer Trennung umgehen würdet. Mein Problem ist, dass ich keinen großen Freundeskreis habe, an den ich mich wenden kann bzw. der mich von diesem Einsamkeitsgefühl ablenken könnte. Ich habe auch schon versucht, irgendwelche Kurse, Gruppen, etc. zu besuchen. Da gebe ich aber ständig Geld aus und breche die Kurse ab, weil sie mir keinen Spaß machen. Gruppen besuche ich nicht einmal, weil ich 1. nicht die Lust habe, mich mit der Gruppenthematik zu befassen, sprich, mir fehlt die Kompetenz und 2. weil ich eher der Typ bin, der in einer Gruppe untergeht und sich nicht sonderlich wohl darin fühlt. Was mich verrückt macht, ist diese Schüchternheit, die nach der Trennung gegenüber Männern noch extremer geworden ist. Mittlerweile bin ich wieder dabei, mich vom Alltag zurückzuziehen und wieder, wie vor dieser Beziehung, eine Wand aufzubauen, die keinen Mann mehr an mich ranlässt. Ich kann nicht einmal mehr Blickkontakt aufbauen. Ich möchte zwar in Clubs gehen, sitze dann aber meistens rum, beobachte passiv Leute und komme nicht mehr aus mir raus, weil ich ständig über die Trennung, und ich sage an dieser Stelle bewusst Affäre, nachdenken muss. Das Wochenende und die Zeit nach Feierabend sind am schrecklichsten, weil hier die Einsamkeit erst so richtig zum Vorschein kommt. Vor dieser FB-Sache, was es letztendlich war, was ich aber im Vornherein nicht wusste und erst später aufgeklärt wurde (ich war davon überzeugt in einer LTR zu sein):(, hatte ich noch nie eine Beziehung und war auch einsam und hatte noch nie sexuellen Kontakt zu einem Mann, was zwar auch nicht schön war, aber es war in gewissem Maße erträglich, weil ich es nicht anders kannte. Aber nach dieser ganzen Sache erlebe ich das Alleinsein und die Einsamkeit als qualvoll und leide sehr stark darunter. Das schlimme ist, dass einem da niemand wirklich weiterhelfen kann und dass ich es einfach schrecklich finde, die ganze Sache als FB und nicht LTR bezeichnen zu müssen. Leider liebe ich diesen Mann, mit dem ich diese FB hatte, wirklich, sonst hätte ich mich sexuell nie auf ihn eingelassen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob er das wusste, ich hätte es noch so gerne gesagt, nur diese Schüchternheit hat mich daran gehindert. Leider ist es jetzt auch zu lange her und zu spät, um das Thema noch anzusprechen und ich würde zu 100% noch mehr leiden, wenn wir uns wieder begegnen sollten.
Danke, ginger
ich würde gerne wissen, wie ihr mit dem Thema Einsamkeit nach einer Trennung umgehen würdet. Mein Problem ist, dass ich keinen großen Freundeskreis habe, an den ich mich wenden kann bzw. der mich von diesem Einsamkeitsgefühl ablenken könnte. Ich habe auch schon versucht, irgendwelche Kurse, Gruppen, etc. zu besuchen. Da gebe ich aber ständig Geld aus und breche die Kurse ab, weil sie mir keinen Spaß machen. Gruppen besuche ich nicht einmal, weil ich 1. nicht die Lust habe, mich mit der Gruppenthematik zu befassen, sprich, mir fehlt die Kompetenz und 2. weil ich eher der Typ bin, der in einer Gruppe untergeht und sich nicht sonderlich wohl darin fühlt. Was mich verrückt macht, ist diese Schüchternheit, die nach der Trennung gegenüber Männern noch extremer geworden ist. Mittlerweile bin ich wieder dabei, mich vom Alltag zurückzuziehen und wieder, wie vor dieser Beziehung, eine Wand aufzubauen, die keinen Mann mehr an mich ranlässt. Ich kann nicht einmal mehr Blickkontakt aufbauen. Ich möchte zwar in Clubs gehen, sitze dann aber meistens rum, beobachte passiv Leute und komme nicht mehr aus mir raus, weil ich ständig über die Trennung, und ich sage an dieser Stelle bewusst Affäre, nachdenken muss. Das Wochenende und die Zeit nach Feierabend sind am schrecklichsten, weil hier die Einsamkeit erst so richtig zum Vorschein kommt. Vor dieser FB-Sache, was es letztendlich war, was ich aber im Vornherein nicht wusste und erst später aufgeklärt wurde (ich war davon überzeugt in einer LTR zu sein):(, hatte ich noch nie eine Beziehung und war auch einsam und hatte noch nie sexuellen Kontakt zu einem Mann, was zwar auch nicht schön war, aber es war in gewissem Maße erträglich, weil ich es nicht anders kannte. Aber nach dieser ganzen Sache erlebe ich das Alleinsein und die Einsamkeit als qualvoll und leide sehr stark darunter. Das schlimme ist, dass einem da niemand wirklich weiterhelfen kann und dass ich es einfach schrecklich finde, die ganze Sache als FB und nicht LTR bezeichnen zu müssen. Leider liebe ich diesen Mann, mit dem ich diese FB hatte, wirklich, sonst hätte ich mich sexuell nie auf ihn eingelassen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob er das wusste, ich hätte es noch so gerne gesagt, nur diese Schüchternheit hat mich daran gehindert. Leider ist es jetzt auch zu lange her und zu spät, um das Thema noch anzusprechen und ich würde zu 100% noch mehr leiden, wenn wir uns wieder begegnen sollten.
Danke, ginger