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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vergessen fällt schwer :(


LSFHSFCat
27.05.2010, 19:30
Also ich hab kürzlich ja meinen Thread da gepostet, in dem es darum ging, dass ich meine oneitis überwunden hab. Naja, zumindest dachte ich das für den Moment.

Ich war sauer auf ihn, wir hatten eine Woche lang Streit und ich hab meine Konsequenzen daraus gezogen und gesagt, dass das so nicht funktionieren kann mit einer Freundschaft und ein Kontaktabbruch das beste sei und ich noch nicht wissen würde, ob wir freundschaftlich noch mal zueinander finden oder nicht.

Jetzt haben wir seit einer Woche oder so um den Dreh keinen Kontakt. Und ich muss sagen, es fällt mir zunehmend schwerer. Trotz des Streitens zuletzt und dem ganzen Chaos. Ich vermisse ihn, selbst die zeit unserer FB nach der eigtl Beziehung.

Unsere FB lief wunderbar, es kam auch immer mehr von ihm, wir schmusten viel, küssten uns, wenn wir uns trafen auch nur so. Eben eine FB.
Auf eienr Party dann war er auch irgendwie zärtlich, saßen auf dem bett der Gastgeberin, er schob vor den Augen unserer Freunde seine Füße unter meinen Po etc. Nur dann hab ich einfach mein Frame verloren, wollte ihn häufig sehen. Und so fing das mit dem Streit an. Er sagte, das mit der FB sei wohl keine gute Idee, wir sollten das lieber lassen, weil er das Gefühl habe, ich würde noch mehr für ihn empfinden. Ich versuchte das ins Lächerliche zu ziehen und behauptete dem wäre ja nicht so etc.
Auf einer Party hat er dann versucht von mir ein liebesgeständnis zu erzwingen mehr oder weniger, obwohl das mit der FB abgehakt war, es kam zu Streit. Und dann noch auf zwei weiteren Parties nichts als Streit.
Er ist dann jedes Mal in gewophnter Manier einfach abgehauen, weggerannt von der Party, ich meistens sogar noch hinterher wie früher ( -.-).
Wenn er wegrannte, dann kamen nachts um 3 noch wütende Mails von ihm.
Und auchw enn er den Streit meist provozierte und anfing, so hab ich dann meistens am nächsten tag angerufen, um zu schlichten, so wie früher -.-
Ihr seht, mein verhalten war sehr inkongruent. Nach dem dritten Streit und der dritten nächtlichen mail beschloss ich dann eben jenen Schritt zu gehen und den kontakt bewusst abzubrechen, da wir uns auf anderem Wege nur ständig über den Weg gelaufen wär. Damit wir also Abstand bekommen und uns nicht mehrfach pro Woche sehen, bedarf es dem Zutun beider Seiten, damit wir uns aufgrund gemeinsamer Freunde nicht 5mal wöchentlich über den Weg laufen.

Nun gut, seit einer Woche haben wir also nun keinen Kontakt. Und langsam wächst eben wieder der Wunsch in mir, mich bei ihm zu melden, was wieder total inkongruent wär. Tatsächlich hatten wir ja seit der Trennung vor 3 Monaten zu keinem zeitpunkt keinen Kontakt, sei es über andere, aber vor allem hat er sich häufig gemeldet, ich mich, bis es dann zur FB kam, sodass wir uns ohnehin oft sahen. Dass es gar keinen Kontakt gab und zwar so bewusst, das gab es nicht.

Und ich sehe das so: Er ist wirklich kein einfacher Mensch. Er ist oft egoistisch und unreif und kann sehr verletzend werden. Vor allen Dingen ist er aber unreif. Ich denke, wenn wir weiter Kontakt gehabt hätten, wäre es nur immer hässlicher geworden. Ich möchte aber, dass so etwas zumindest ein wenig würdevoller zu Ende gebracht wird und man sich noch an die gemeinsame schöne Zeit erinnern kann. Das braucht jetzt sicher erst einmal was, nachdem wir uns zwei Wchen lang gestritten haben.

Und meine Hoffnung ist trotz allem die, dass wir irgendwann noch einmal zueinander finden, wenn er etwas mehr Erfahrungen gemacht hat. Unsere beziehung war wirklich sehr schön, nur manchmal etwas anstrengend, weil er so dramatisch ist und im Zweifelsfall einfach mal abhaut. Dennoch hatten wir sehr wenig Streit in der Beziehung und haben uns sehr gut verstanden, standen uns sehr nahe. Daraus wird natürlich erst mal nichts. Ich hoffe aber, dass wir irgendwann zueinander finden wieder. Und ja, das ist nicht gerade das, was man als überwundene Oneitis bezeichnen würde.

Nichtsdestotrotz ist es wohl erst mal am wichtigsten, kongruent zu sein und zu meiner Etscheidung zu stehen. Auch wenn es mir unsagbar schwer fällt, weil es nicht nur irgendeine beziehung ist, die ich hinter mir lasse, sondern auch einen guten Freund.

Könnt ihr mir irgendwelche Tipps geben, um das ganze zu überstehen?
Und wann ist es angemessen, sich wieder zu melden?

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