Layura
22.04.2010, 18:45
Soo, der Inhalt dieses Beitrags ist den meisten wahrscheinlich so oder in anderer Form schon relativ klar. Ich habe das gerade für mich aufgeschrieben, weil ich mir selbst erklärt habe, warum genau wir in Abhängigkeit von jemandem oder etwas geraten, z.B an Oneitis "erkranken" und warum es wichtig ist, sein Leben nicht nach einem Mann auszurichten.
Ihr könnt das auch gerne diskutieren...
Ich sage, es geht um Energie. Lebensenergie, von der wir alle eine bestimmte Menge brauchen, um glücklich zu sein. Im Prinzip ist Lebensenergie also Glück bzw. Zufriedenheit und Basis für alles weitere. Haben wir zu wenig, werden wir niedergeschlagen und verkümmern. Wir nehmen eine "innere Leere" wahr.
http://medeal.files.wordpress.com/2010/04/untitled-1.jpg?w=400&h=289
Wir haben also einen bestimmten Energiebedarf. Diesen decken mir mit Energie aus verschiedenen Quellen. Wir suchen Nähe, Anerkennung und Aufmerksamkeit bei anderen: Freunden, Liebhabern, Familie. Wir suchen Bestätigung und Liebe, denn das pusht unser Selbstwertgefühl und damit auch unser Energielevel. Außerdem bauen wir auf Erfolgserlebnisse, wie z.B gute Noten, geglückte Bewerbungen, das Gewinnen von Wettkämpfen, das Verwirklichen von Zielen, denn auch das steigert unser Selbstwertgefühl und unser Glückslevel, teilweise sogar ziemlich heftig. Viele stillen ihren Hunger nach Selbstwert und Bestätigung auch mit dem Konsum bestimmter Dinge. Das fängt bei der Nahrungsaufnahme an und geht weiter beim Kauf von Dingen, die für uns von Wert scheinen und somit unseren eigenen erhöhen können. All dies kann uns bei einem ausgeglichenen Lebenswandel gut mit Energie versorgen, jedoch sind wir sehr auf günstige Umstände und "außen" angewiesen. Das mag so lange nicht schlimm sein, so lange uns keine Liebe entzogen wird, so lange wir Erfolgserlebnisse haben und genügend Geld auf dem Konto. Je nachdem wie sehr wie uns auf eine bestimmte Quelle verlassen, desto abhängiger sind wir von ihr.
Die einzige relativ unabhängige Komponente ist also die "Selbst"energie, die aus uns selbst heraus kommt. Unser Selbstwertgefühl und unsere Selbstliebe, unsere Fähigkeit mit Niederlagen und Rückschlägen, Stress und Kummer umzugehen, mit uns selbst, alleine, unabhängig glücklich zu sein. Auch ein gesunder Körper trägt dazu bei.
Sie sollte den größtmöglichen Teil unseres Energiebedarfs decken, denn sie macht uns souverän und sogar attraktiv für andere, die ja auch ihren Energiebedarf decken müssen! Außerdem zeigt uns das, warum es wichtig ist, ein ausgeglichenes Leben zu führen. Wer sich z.B NUR auf Freunde, NUR auf berufliche Erfolge oder NUR auf Romanzen stützt, der wird sicherlich kurzzeitig damit erfolgreich sein, auf Dauer jedoch in starke Abhängigkeit geraten, die wiederum sehr kräfteraubend ist.
ÜBUNG/PRAKTISCHE ANWENDUNG:
Denkt mal darüber nach woher momentan euer Selbstwertgefühl genährt wird, woher eure Energie kommt, aus welchen Bereichen und zu welchen Anteilen und setzt dann für euch passende Ziele: z.B Selbstenergieanteil und Energiebezug und Austausch mit Freunden erhöhen, unabhängiger von Konsum werden.
Regelmäßig erneut hinterfragen wie sich sich die Zusammensetzung eurer Energiequellen verändert und was das für Auswirkungen hat!
Ihr könnt das auch gerne diskutieren...
Ich sage, es geht um Energie. Lebensenergie, von der wir alle eine bestimmte Menge brauchen, um glücklich zu sein. Im Prinzip ist Lebensenergie also Glück bzw. Zufriedenheit und Basis für alles weitere. Haben wir zu wenig, werden wir niedergeschlagen und verkümmern. Wir nehmen eine "innere Leere" wahr.
http://medeal.files.wordpress.com/2010/04/untitled-1.jpg?w=400&h=289
Wir haben also einen bestimmten Energiebedarf. Diesen decken mir mit Energie aus verschiedenen Quellen. Wir suchen Nähe, Anerkennung und Aufmerksamkeit bei anderen: Freunden, Liebhabern, Familie. Wir suchen Bestätigung und Liebe, denn das pusht unser Selbstwertgefühl und damit auch unser Energielevel. Außerdem bauen wir auf Erfolgserlebnisse, wie z.B gute Noten, geglückte Bewerbungen, das Gewinnen von Wettkämpfen, das Verwirklichen von Zielen, denn auch das steigert unser Selbstwertgefühl und unser Glückslevel, teilweise sogar ziemlich heftig. Viele stillen ihren Hunger nach Selbstwert und Bestätigung auch mit dem Konsum bestimmter Dinge. Das fängt bei der Nahrungsaufnahme an und geht weiter beim Kauf von Dingen, die für uns von Wert scheinen und somit unseren eigenen erhöhen können. All dies kann uns bei einem ausgeglichenen Lebenswandel gut mit Energie versorgen, jedoch sind wir sehr auf günstige Umstände und "außen" angewiesen. Das mag so lange nicht schlimm sein, so lange uns keine Liebe entzogen wird, so lange wir Erfolgserlebnisse haben und genügend Geld auf dem Konto. Je nachdem wie sehr wie uns auf eine bestimmte Quelle verlassen, desto abhängiger sind wir von ihr.
Die einzige relativ unabhängige Komponente ist also die "Selbst"energie, die aus uns selbst heraus kommt. Unser Selbstwertgefühl und unsere Selbstliebe, unsere Fähigkeit mit Niederlagen und Rückschlägen, Stress und Kummer umzugehen, mit uns selbst, alleine, unabhängig glücklich zu sein. Auch ein gesunder Körper trägt dazu bei.
Sie sollte den größtmöglichen Teil unseres Energiebedarfs decken, denn sie macht uns souverän und sogar attraktiv für andere, die ja auch ihren Energiebedarf decken müssen! Außerdem zeigt uns das, warum es wichtig ist, ein ausgeglichenes Leben zu führen. Wer sich z.B NUR auf Freunde, NUR auf berufliche Erfolge oder NUR auf Romanzen stützt, der wird sicherlich kurzzeitig damit erfolgreich sein, auf Dauer jedoch in starke Abhängigkeit geraten, die wiederum sehr kräfteraubend ist.
ÜBUNG/PRAKTISCHE ANWENDUNG:
Denkt mal darüber nach woher momentan euer Selbstwertgefühl genährt wird, woher eure Energie kommt, aus welchen Bereichen und zu welchen Anteilen und setzt dann für euch passende Ziele: z.B Selbstenergieanteil und Energiebezug und Austausch mit Freunden erhöhen, unabhängiger von Konsum werden.
Regelmäßig erneut hinterfragen wie sich sich die Zusammensetzung eurer Energiequellen verändert und was das für Auswirkungen hat!