Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Stil der Verführerinnen......
...existiert nicht.
Ich eröffne diesen Faden aufgrund der OT-Diskussion im Jeans-Thread.
Es will sich ja nicht jede die sich eine neue Jeans kaufen möchte, unsere Gedanken bzgl. weiblicher Verführung und den dazugehörigen Klamotten antun. ;)
Als Erstes erlaube ich mir Gilda zu zitieren:
Jede darf tragen, was sie will, aber dieser Forum ist in der Tat ein Verführerinnen-Forum und die nicht der Tummelplatz für "Brigitte"-Weltverbesserinnen!!!!!!!!!!!Wie ich bereits schrieb, gibt es den "Stil der Verführerinnen" nicht und es kann ihn logischerweise auch gar nicht geben.
Das hat allerdings nichts damit zu tun, dass es nur auf die inneren Werte ankommt und dass, wenn diese stimmen, die Optik und damit auch die Klamotten nicht mehr ins Gewicht fallen. Denn dieser Glaubenssatz ist sogar auf die Männer angewandt totaler Quatsch und auf uns Mädels umso mehr.
Aber es gibt noch eine andere Floskel, die oft vorgebracht wird, aber die ich im Gegensatz zu der eben genannten für sehr treffend halte:
Jede Frau soll das tragen worin sie sich wohlfühlt. Denn wer sich nicht wohlfühlt in seinen Klamotten, der wird es schwer haben. Besonders wenn es darum geht das andere Geschlecht zu becircen. :)
Nur, wie stellt frau es an sich in ihren Klamotten wohlzufühlen?
Zunächst einmal muss sie wissen wie sie sich fühlen möchte und das dann auch konsequent umsetzen. Es bringt also nichts, in einem Kartoffelsack herumzulaufen und sich einzureden dass man sich so wohlfühlt, wenn man insgeheim den Vamp verkörpern möchte. Umgekehrt genausowenig.
Allerdings muss sie sich nicht nur bewusst werden wie sie sich fühlen möchte, sondern sie muss auch ein Bewusstsein für ihre optischen Stärken und Schwächen entwickeln.
Was kann und sollte ich betonen und was kann und sollte ich vertuschen?
Das sind die beiden wichtigsten Schritte. Denn wer sich fühlt wie er insgeheim möchte und dazu noch weiss, dass die eigenen Stärken gut herausgearbeitet wurden, während die Schwächen ordentlich versteckt sind, dem fällt es leicht sich wohlzufühlen.
Mit einzelnen Modetrends hat das allerdings noch nicht viel zu tun. Es gibt nur die Richtung vor in die Frau gehen sollte.
Um die einzelnen Trends umzusetzen hilft nur ausprobieren. Und zwar innerhalb des Rahmens den sie bereits für sich herausgearbeitet hat. (Wie möchte ich mich fühlen? Was möchte ich hervorheben und was verstecken?)
Da wir ja hier in einem Forum für Verführerinnen sind ;), sollten wir allerdings noch einen Schritt weitergehen:
Welche Männer gehören unserer persönlichen Zielgruppe an?
Wie sieht unser persönliches Game aus?
Welche Resultate erwarten wir uns durch unser Game?
Und dann gilt: anpassen, anpassen, anpassen.
Natürlich ist dies kein Muss und natürlich sollte frau sich nicht total verbiegen, aber ein wenig Anpassung erleichtert die ganze Geschichte ungemein.
Wer den klassischen Mainstream-Mann aufreissen möchte, tut gut daran, seinen Stil in etwa daran anzpassen.
Wer ein sehr passives Game fährt, tut gut daran mit seinen Reizen nicht zu sehr zu geizen. Denn wie gesagt, die inneren Werte sind schön und gut, aber wegen der inneren Werte werden uns die werten Herren selten ansprechen. ;)
Wer dagegen mehr Eigeninitiative an den Tag legt, sollte das Zurschaustellen der Reize etwas zurückschrauben, besonders wenn frau darauf aus ist, dass mann sich trotz ihrer Initiative ordentlich Mühe gibt.
Womit wir dann bei den erwünschten Resultaten angelangt wären.....
Ich sags mal ganz böse.
Aber wenn ich die Klamotten anziehen würde in denen ich mich am wohlsten fühle, schaut mich keine Frau an. :) Da könnte ich auch daheim bleiben und müsste keine ansprechen gehen.
Die Welt ist hart ;)
Deswegen muss ich sagen: klar ist es am Besten, wenn man trägt womit man sich am besten fühlt.
Aber wenn man attraktiv wirken will muss man wohl oder übel hin und wieder in den sauren Apfel beissen :)
Wobei Frauen ja auch dauernd in unbequemen Schuhen rumrennen und mich die Schuhe zB. absolut 0,0 intressieren.
Trotzdem legen die Mädels scheinbar Wert auf die Schuhe.
Somit muss wohl selbst jeder abwägen, ob ihm das eigene Empfinden oder die Aussenwirkung wichtiger ist.
@ Mr Jack:
Aber wenn ich die Klamotten anziehen würde in denen ich mich am wohlsten fühle, schaut mich keine Frau an. Du hast da was falsch verstanden ;)
Wenn das eigene Empfinden und die Aussenwirkung nicht harmonieren, dann fühlt der/diejenige sich nicht wohl.
Zuhause auf der Couch fühlst du dich in deiner Jogginghose und dem Shirt von 1997 wohl.
Wenn du allerdings am Samstagabend damit in die nächste Bar gehst, wirst du dich nicht wohlfühlen.
Denn hier bist du darauf aus, DASS dich jemand anschaut und wenn nicht, dann bist du wenigstens darauf aus, nicht negativ aufzufallen.
Desweiteren widerspricht die Jogginghose und das ausgeleierte Shirt den genannten Punkten.
Selbst wenn ein Mädel sich wie Sporty Spice fühlen will, greift sie zu entsprechend ansprechenden Klamotten der sportlichen Richtung und Kleidung der Marke "ausgeleiert" kann umöglich Vorzüge betonen.
Ich finde, das hast du genau richtig erkannt und ich kann mich deshalb deiner Meinung auch nur anschliessen.
Ausserdem finde ich, dass dies sowohl für Frauen als auch für Männer anwendbar ist...
Ich sehe immer wieder Leute, die das Game vollkommen aussenvor lassen, was die Kleiderwahl betrifft, deswegen kann ich deine Sichtweisse nur unterstützen.
Lg Duke_36
Da muss ich Lady widersprechen: Selbstverständlich gibt es den "Stil der Verführerin" - aber eben nicht nur EINEN, denn schließlich gibt es ja auch unterschiedliche Verführerinnen-Typologien...
Das hat allerdings nichts damit zu tun, dass es nur auf die inneren Werte ankommt und dass, wenn diese stimmen, die Optik und damit auch die Klamotten nicht mehr ins Gewicht fallen. Denn dieser Glaubenssatz ist sogar auf die Männer angewandt totaler Quatsch und auf uns Mädels umso mehr.
Die inneren Werte manifestieren sich auch nach außen, wenn frau mit sich im reinen ist und Fröhlichkeit ausstrahlt. Eine Frau die sich dazu noch entsprechend ihrem Stil und vorteilhaft zur Figur kleidet, punktet doppelt.
Rausgehen, ausprobieren, Wirkung testen, Resultat posten :)
esperame
12.04.2010, 01:34
Ich persönlich halte es so, dass ich immer versuche, meine Weiblichkeit durch meine Kleidung auszudrücken - auch im Alltag, aber natürlich besonders beim Ausgehen.
D.h. zum einen, ich finde, man kann eigentlich nicht overdressed sein.
Zum anderen denke ich, Gott hat uns Reize gegeben, damit wir sie präsentieren. Nicht alle, und nicht auf einmal, aber warum auf einen natürlichen Vorteil verzichten?
Der Rest ist eine Frage der (inneren) Haltung.
Für mich gehören lackierte Nägel und hohe Schuhe einfach dazu, aber niemand würde mich als tussig bezeichnen.
Ich denke, was Verführung betrifft, macht es die gekonnte Mischung - Anreize zu bieten, ohne billig zu wirken. Selbstbewusstsein auszustrahlen, ohne unansprechbar rüberzukommen.
Und Wohlfühlen ist ein nicht zu unterschätzender Faktor bei all dem.
An schlechten Tagen hat man in der bequemeren Jeans sicher eine bessere Ausstrahlung als im kurzen Röckchen, bei dem man den halben Abend den Bauch einziehen muss.
Spannend finde ich die Frage nach der Anpassung an die Zielgruppe.
Habe selbst auch die Erfahrung gemacht und durfte erst vergangenes Wochenende beobachten, wie das bei einer Freundin funktionierte, die im Kleidchen unterwegs war statt wie sonst in Jeans und Sneakers. Angesprochen wird sie immer, aber diesmal waren es ganz andere Männer ...
@Esperame: Welche denn? Und war die Art und Weise der "Ansprache" auch anders?
Die Klamottenfrage ist für mich untrennbar mit der Figurfrage verknüpft.
Und das hat dann auch was mit wohlfühlen zu tun!
Die Klamotten sollten die Figur vorteilhaft zur Geltung bringen und evt.
(kleine) Mängel kaschieren. Und natürlich etwas nachhelfen, wenn das
zum Style passt (z.B. Pushup). Ein gekonntes Styling ist sowohl mit
Jeansklamotten (in meinem Fall Jeanshotpants oder enge schicke Jeans mit dem touch dirty) ;)
sowie mit schickem Kleid möglich. Und positiv auffallen gehört dazu!
Neidische Blicke von Frauen sind das beste Kompliment.
Schließlich wollen wir an die Jungs und die stehen nun mal auf gute Optik.
Wenn man sich dann als das wohlfühlt, das man präsentiert,
dann steht dem Erfolg nichts im Wege! :)
Hearts_and_Minds
12.04.2010, 18:51
Ich spiele jetzt mal den Advocatus Diaboli und sage:
Es gibt auch ganz objektive und mode- und personenunabhängige Kriterien dafür, wann Kleidung gut (& sexy) aussieht und wann nicht.
Das glaubt mir sicher wieder kein Mensch. Ich gebe einfach mal wieder ein paar Beispiele:
Flip-flops: Laden zum Schlurfen ein --> unsexy. Schlurfen ist morgens nach dem Guten-Morgen-Sex auf dem Weg zur Dusche ok. Sonst ist das doof.
Absätze: Bringen / Zwingen die Frau zu einem eleganteren Gang, verlängern die Beine --> sexy.
BHs und Kleider, die die Brustwarzen leicht nach oben zeigen lassen (bspw. Push-ups) --> sexy. Im Allgemeinen sind Körper eher unschön, wenn alles an ihnen zum Boden zeigt. Dann sind Klamotten dazu da, alles wieder aufzurichten... :-)
Kleidung aus oder mit Materialien, die nur zum Ansehen, nicht aber zum Anfassen sind (Pailetten, Glitter, Plastik) --> unsexy. Das wird gelegentlich vergessen. Vielleicht die einzige Ausnahme: Der Nietengürtel. Der wird ja nicht umsonst gerne in der SM-Szene getragen und mag da als sexy gelten.
Kleidung aus Materialien, die eine ungewöhnliche haptische Qualität haben, also eine ganz besondere Tuchfühlung ermöglichen (Seide, Samt, Fell, Lack & Leder) --> sexy. Davon mal abgesehen ist so etwas natürlich auch immer symbolisch besetzt.
Kleidung, die vor allem durch ihren Praxisbezug definiert ist (Outdoorjacken, Clogs, Birkenstock & co.) --> unsexy. Ich will ja mit dem Mädchen ins Bett gehen und nicht ins Gebirge...
Usw.
Eine unfehlbare Möglichkeit, bei jedem Körperbau die Figur vorteilshaft zu betonen ist mMn schicke, klassische Kleidung: Rock, Bluse, Kleidchen, Hosenanzug - das weibliche Äquivalent des männlichen Anzuges. Es hat ja einen Grund, warum sich bestimmte Outfits über Jahrzehnte hinweg als repräsentative Outfits bei besonderen Anlässen / für die Öffentlichkeit durchgesetzt haben: Weil sie einfach aus allen Menschen & Körperformen immer nur das Beste rausholen.
Idealerweise ist die Kleidung für den Körper das, was ein schöner Bilderrahmen für ein Bild ist: er betont es, ohne es zu dominieren, überragen oder zu verdecken.
LG,
H.
esperame
12.04.2010, 21:01
Da kann ich dir aber mal uneingeschränkt zustimmen!
Spannend finde ich die Frage nach der Anpassung an die Zielgruppe.
Habe selbst auch die Erfahrung gemacht und durfte erst vergangenes Wochenende beobachten, wie das bei einer Freundin funktionierte, die im Kleidchen unterwegs war statt wie sonst in Jeans und Sneakers. Angesprochen wird sie immer, aber diesmal waren es ganz andere Männer ...
Vielleicht hatte sie eine Änderung in der Verhaltensweise / Körpersprache die sie so gar nicht bemerkt hat. Beeinflusst durch das Kleid, dass sie nicht oft trägt.
Ich gehe nur in Jeanshose oder Jeansrock weg, ich fühle mich in beidem wohl und strahle dasselbe aus, ergo auch die gleiche Wirkung. Konnte da keine markanten Unterschiede beobachten.
esperame
12.04.2010, 23:17
Also, ich könnte jetzt nicht sagen, dass sie sich wesentlich anders verhalten hat - aber vom Stil her wirkte sie einfach deutlich mädchenhafter.
Die Männer waren im Schnitt 5-10 Jahre älter und m.E. auch "besser" - d.h. weniger Spinner, bessere Unterhaltungen.
Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, weil ich selbst zu beschäftigt war ;)
@Hearts and Minds: Ich stimme dir auch zu! Und wie!!!!!
@ Gilda:
Da muss ich Lady widersprechen: Selbstverständlich gibt es den "Stil der Verführerin" - aber eben nicht nur EINEN, denn schließlich gibt es ja auch unterschiedliche Verführerinnen-Typologien...Genau das meinte ich. Es gibt soviele unterschiedliche Stile wie es Frauen gibt. Sowohl was die Kleidung, wie auch was die Verführung angeht. Und deshalb kann man einfach nicht pauschal sagen dass Kleidungsstück xy nicht für die sog. Verführinnen geeignet ist.
@ Soulcat:
Die inneren Werte manifestieren sich auch nach außen, wenn frau mit sich im reinen ist und Fröhlichkeit ausstrahlt.Klar. Womit wir wieder beim Wohlfühlfaktor angelangt sind. Denn hier besteht durchaus auch eine Wechselwirkung. Man fühlt sich in seinen Klamotten wohler, wenn es im Inneren stimmt, aber man fühlt sich innerlich auch wohler, wenn man sich in seinen Klamotten wohlfühlt.
@ esperame:
Ich denke, was Verführung betrifft, macht es die gekonnte Mischung - Anreize zu bieten, ohne billig zu wirken. Selbstbewusstsein auszustrahlen, ohne unansprechbar rüberzukommen.
Und Wohlfühlen ist ein nicht zu unterschätzender Faktor bei all dem.
An schlechten Tagen hat man in der bequemeren Jeans sicher eine bessere Ausstrahlung als im kurzen Röckchen, bei dem man den halben Abend den Bauch einziehen muss.
Und deshalb denke ich, dass es sich nie positiv auswirkt, wenn man etwas trägt, worin man sich nicht wohlfühlt. Wie hier das Baucheinzieh-Röckchen.
Was die Verführung angeht, ist es natürlich sinnvoll, wie du schreibst, Anreize zu bieten. Aber das Mass dieser Anreize hängt dann auch wieder vom Game selbst ab.
So habe ich es mir zur Regel gemacht die kurzen Klamotten, die von-oben-bis-unten-engen und die mit tiefem Ausschnitt im Schrank zu lassen, WENN mir der Sinn nach männlicher Gesellschaft ;) steht.
Ganz einfach weil ich seit jeher anscheinend zur Marke "unansprechbar" gehöre. Zumindest was die Männer angeht mit denen ich mich befassen WILL. Woran das nun genau liegt, kann ich nicht sagen. An den Klamotten jedenfalls nicht :)
Aber ich sehe darin mittlerweile nur noch Vorteile. Ich brauche mich nämlich nicht mit Lächeln, EC etc. aus der Ferne (das liegt mir nämlich nicht) zu befassen und ich brauche mich nicht mit Männern herumzuschlagen, mit denen ich eben KEINEN näheren Kontakt haben will. Stattdessen kann ich einfach zu demjenigen hingehen, den ich wirklich kennenlernen möchte, irgendeinen belanglosen Satz fallenlassen und gut ist. Nur bedeutet das schon eine ordentliche Portion Eigeninitiative, die auch huetzutage noch falsch ausgelegt werden kann. Da ich nicht auf ONS aus bin und ich möchte dass der jeweilige Kandidat sich Mühe gibt, unterstreiche ich diese Intention bewusst durch Kleidung die eben NICHT extrem sexy ist.
Das als praktisches Beispiel zum Thema Gamestil und Kleidungsstil.
Ach ja, und es funktioniert ;)
Spannend finde ich die Frage nach der Anpassung an die Zielgruppe.
Habe selbst auch die Erfahrung gemacht und durfte erst vergangenes Wochenende beobachten, wie das bei einer Freundin funktionierte, die im Kleidchen unterwegs war statt wie sonst in Jeans und Sneakers. Angesprochen wird sie immer, aber diesmal waren es ganz andere Männer ...Diese Beobachtung mache ich öfters. U.a. durch eine gute Freundin mit der ich öfters weggehe. 30, bildhübsch, sehr stilvoll aber in einem klassisch-modischen-Mainstream Look. Das Resultat: Anzugtypen und Schönlinge Mitte 30. Genau die, die sie haben will und genau die, die ich nicht haben will :D
Die Kumpels meiner eher gleichaltrigen, oder auch mal jüngeren leicht trashigen Eroberungen die ich anschleppe, haben dagegen so ihre Probleme mit ihr. Und das ohne auch nur ein Wort mit ihr gewechselt zu haben. Das Gleiche gilt für die Anzugtypen/Schönlinge und mich. Und dabei unterscheiden wir uns vom Verhalten her nicht wirklich, denn auch mir blühen die Anzugtypen, wenn ich mich entsprechend kleide. Deshalb lasse ich das auch mittlerweile sein. :)
@ H&M:
Absätze: Bringen / Zwingen die Frau zu einem eleganteren Gang, verlängern die Beine --> sexy. Wenn sie denn darin laufen kann. In letzter Zeit sind die extrem hohen Absätze ja sehr in Mode. Dementsprechend sieht man jede Menge staksende Mädels mit schmerzverzerrten Gesichtern. Sexy? Naja ;)
Womit wir schon wieder beim Wohlfühlen wären.
Flip-flops: Laden zum Schlurfen ein --> unsexy. Schlurfen ist morgens nach dem Guten-Morgen-Sex auf dem Weg zur Dusche ok. Sonst ist das doof.Vor 15 Jahren in Doc Martens WAR Schlurfen sexy. Wer nicht schlurfen konnte, war per se keine ernstzunehmende Kandidatin. Der Zeitgeist H&M, der Zeitgeist :D
BHs und Kleider, die die Brustwarzen leicht nach oben zeigen lassen (bspw. Push-ups) --> sexy. Im Allgemeinen sind Körper eher unschön, wenn alles an ihnen zum Boden zeigt. Dann sind Klamotten dazu da, alles wieder aufzurichten... :-)Da sind wir uns einig.
Kleidung aus oder mit Materialien, die nur zum Ansehen, nicht aber zum Anfassen sind (Pailetten, Glitter, Plastik) --> unsexyWer sich mit Pailetten, Glitzer und Plastik auf der Haut wohlfühlt ist Wonderwoman.
Kleidung aus Materialien, die eine ungewöhnliche haptische Qualität haben, also eine ganz besondere Tuchfühlung ermöglichen (Seide, Samt, Fell, Lack & Leder) --> sexy. Davon mal abgesehen ist so etwas natürlich auch immer symbolisch besetzt.
Und die Symbolik macht es zu einem Problem. Zumindest bei den letzten 3. Samt und Seide sind unbedenklich ;)
Kleidung, die vor allem durch ihren Praxisbezug definiert ist (Outdoorjacken, Clogs, Birkenstock & co.) --> unsexy. Ich will ja mit dem Mädchen ins Bett gehen und nicht ins Gebirge...Wie ich schon in einem der vorigen Posts schrieb: wenn das Outfit nicht in etwa an das Umfeld abgestimmt ist, dann fühlt sich die Trägerin mit Sicherheit nicht wohl.
Dementsprechend kann eine Frau im Bersteigerinnen Dress sehr wohl sexy sein. Im Gebirge!
Eine unfehlbare Möglichkeit, bei jedem Körperbau die Figur vorteilshaft zu betonen ist mMn schicke, klassische Kleidung: Rock, Bluse, Kleidchen, Hosenanzug - das weibliche Äquivalent des männlichen Anzuges. Es hat ja einen Grund, warum sich bestimmte Outfits über Jahrzehnte hinweg als repräsentative Outfits bei besonderen Anlässen / für die Öffentlichkeit durchgesetzt haben: Weil sie einfach aus allen Menschen & Körperformen immer nur das Beste rausholen.
Wäre da dann nicht das Problem mit der Zielgruppe. Wem die entsprechende Zielgruppe zusagt hat natürlich Glück gehabt. Die anderen machen sich den Vorteil durch einen Nachteil an dieser Stelle wieder zunichte.
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