Diana
15.12.2008, 00:00
Ich bin neu hier und auch Anfängerin beim PickUp-Thema.
Ein bisschen „Naturtalent“ steckt da vielleicht in mir, so war es jedenfalls noch nie eine große Schwierigkeit für mich, Männer kennenzulernen und für mich zu begeistern. Mir fällt es nur unheimlich schwer, an die Männer ranzukommen, die mir gefallen. Wobei das auch falsch formuliert ist; finde ich einen Mann äußerlich einigermaßen attraktiv, verkörpert er nicht mein Ideal, aber ist trotzdem gutaussehend, geht mir das Kennenlernen leicht von der Hand. Unmöglich ist es für mich, wenn ich ihn wirklich sehr schön finde, er also äußerlich komplett meinem Beuteschema entspricht.
Ich möchte direkt mal ein Beispiel anbringen und mich gleich mal der Lächerlichkeit preis geben :oops:
Vor ein paar Monaten plagte mich sowas wie ein beruflicher Leerlauf, ich wartete auf meine neue Beschäftigung und hatte bis dato nicht sonderlich viel zu tun. Ich beschloss also, um die Wartezeit zu überbrücken, als Aushilfe in den Verkauf zu gehen.
Gesagt, getan – ich bewarb mich, wurde angenommen und marschierte frohen Mutes zu meinem neuen Arbeitsplatz. Und dann war da er, ein neuer Kollege und wie frisch aus einem Modemagazin gehüpft. Mein Hirn jubilierte: „Diese Haare! Dieses Figürchen!!“… und ich kriegte schon bei der Vorstellung nichts weiter als meinen Namen und ein distanziertes Lächeln raus.
Sobald er in meiner Nähe auftauchte, war jeder Funke Charme meinerseits wie weggeblasen. Und wenn ich nicht gerade damit beschäftigt war, absolut unkommunikativ zu reagieren, wenn er mich ansprach, dann tat ich das, was die meisten schon mit 13 als ungeeignet anerkennen, wenn man bei einem Mann punkten will: nämlich ihm großflächig aus dem Weg zu gehen.
Ja, wenn Mr. Hübsch wenigstens noch so ein Auf-Den-Ersten-Blick-Charakterschwein gewesen wäre, dann würde ich meine Blödheit ja noch verschmerzen können, aber nein, der Gute wirkte auch noch unheimlich süß und nett. Machte immer ein paar witzige Bemerkungen, grinste mich fröhlich an, lief mir nach Feierabend durch den halben Laden nach, um sich für meine Hilfe zu bedanken (was für ne Steilvorlage für nen kleinen Flirt…aber was antworte ich? Hm, was wohl? Ich winke ab und sag: „Na ja, ich werd ja bezahlt dafür“ :fool:). Und wie schnell ich geflüchtet bin, als er mich mal zufällig an der Hand berührt hat, mag ich hier garnicht erzählen…
Auch wenns mir nach dieser Geschichte vielleicht niemand mehr glauben mag: ich kann souverän im Umgang mit Männern sein. Ich benehme mich nicht immer postpubertär. Normalerweise bin ich unterhaltsam und zugänglich… doch sobald der Mann überdurchschnittlich hübsch ist, zieht es mir den Boden unter den Füßen weg.
Leider war das keine Einzelerfahrung, das zieht sich schon durch mein ganzes Leben. Und jetzt frage ich mich, wie sowas kommen kann? Steht da ein riesiger Komplex bezüglich meines eigenen Aussehens hinter? Ich muss dazu sagen, dass das mal ein großes Thema war, ich habe ein paar Jahre mit ner Essstörung gekämpft, aber eigentlich fühlt sich diese Baustelle als für mich erledigt an.
Aber was vor allem wichtig ist, ist die Frage, wie ich diese unsägliche Angewohnheit wieder los werde. Abhärten ist da schwierig, immerhin begegnet mir nicht täglich einer, bei dem ich derart in Verzückung gerate. Hat da jemand Tipps?
Wäre ja schließlich schade, wenn ich jeden, der mir richtig gefällt, sofort fürs Kennenlernen ausschließen müsste, weil es mir partout nicht gelingen will, mich normal zu verhalten.
Ein bisschen „Naturtalent“ steckt da vielleicht in mir, so war es jedenfalls noch nie eine große Schwierigkeit für mich, Männer kennenzulernen und für mich zu begeistern. Mir fällt es nur unheimlich schwer, an die Männer ranzukommen, die mir gefallen. Wobei das auch falsch formuliert ist; finde ich einen Mann äußerlich einigermaßen attraktiv, verkörpert er nicht mein Ideal, aber ist trotzdem gutaussehend, geht mir das Kennenlernen leicht von der Hand. Unmöglich ist es für mich, wenn ich ihn wirklich sehr schön finde, er also äußerlich komplett meinem Beuteschema entspricht.
Ich möchte direkt mal ein Beispiel anbringen und mich gleich mal der Lächerlichkeit preis geben :oops:
Vor ein paar Monaten plagte mich sowas wie ein beruflicher Leerlauf, ich wartete auf meine neue Beschäftigung und hatte bis dato nicht sonderlich viel zu tun. Ich beschloss also, um die Wartezeit zu überbrücken, als Aushilfe in den Verkauf zu gehen.
Gesagt, getan – ich bewarb mich, wurde angenommen und marschierte frohen Mutes zu meinem neuen Arbeitsplatz. Und dann war da er, ein neuer Kollege und wie frisch aus einem Modemagazin gehüpft. Mein Hirn jubilierte: „Diese Haare! Dieses Figürchen!!“… und ich kriegte schon bei der Vorstellung nichts weiter als meinen Namen und ein distanziertes Lächeln raus.
Sobald er in meiner Nähe auftauchte, war jeder Funke Charme meinerseits wie weggeblasen. Und wenn ich nicht gerade damit beschäftigt war, absolut unkommunikativ zu reagieren, wenn er mich ansprach, dann tat ich das, was die meisten schon mit 13 als ungeeignet anerkennen, wenn man bei einem Mann punkten will: nämlich ihm großflächig aus dem Weg zu gehen.
Ja, wenn Mr. Hübsch wenigstens noch so ein Auf-Den-Ersten-Blick-Charakterschwein gewesen wäre, dann würde ich meine Blödheit ja noch verschmerzen können, aber nein, der Gute wirkte auch noch unheimlich süß und nett. Machte immer ein paar witzige Bemerkungen, grinste mich fröhlich an, lief mir nach Feierabend durch den halben Laden nach, um sich für meine Hilfe zu bedanken (was für ne Steilvorlage für nen kleinen Flirt…aber was antworte ich? Hm, was wohl? Ich winke ab und sag: „Na ja, ich werd ja bezahlt dafür“ :fool:). Und wie schnell ich geflüchtet bin, als er mich mal zufällig an der Hand berührt hat, mag ich hier garnicht erzählen…
Auch wenns mir nach dieser Geschichte vielleicht niemand mehr glauben mag: ich kann souverän im Umgang mit Männern sein. Ich benehme mich nicht immer postpubertär. Normalerweise bin ich unterhaltsam und zugänglich… doch sobald der Mann überdurchschnittlich hübsch ist, zieht es mir den Boden unter den Füßen weg.
Leider war das keine Einzelerfahrung, das zieht sich schon durch mein ganzes Leben. Und jetzt frage ich mich, wie sowas kommen kann? Steht da ein riesiger Komplex bezüglich meines eigenen Aussehens hinter? Ich muss dazu sagen, dass das mal ein großes Thema war, ich habe ein paar Jahre mit ner Essstörung gekämpft, aber eigentlich fühlt sich diese Baustelle als für mich erledigt an.
Aber was vor allem wichtig ist, ist die Frage, wie ich diese unsägliche Angewohnheit wieder los werde. Abhärten ist da schwierig, immerhin begegnet mir nicht täglich einer, bei dem ich derart in Verzückung gerate. Hat da jemand Tipps?
Wäre ja schließlich schade, wenn ich jeden, der mir richtig gefällt, sofort fürs Kennenlernen ausschließen müsste, weil es mir partout nicht gelingen will, mich normal zu verhalten.