walkabout
11.02.2010, 13:59
Hi,
ich weiß zwar nicht ob es hier ins Forum passt, aber ich hoffe trotzdem, dass ihr mir beim Verständnis eines nervigen Phänomens helfen könnt. Es geht um folgende Beobachtung:
Seit ich im Praktikums Jahr bin (ja bin Mediziner) beginnen Frauen immer öfter bei Dates über ihre gesundheitlichen Problem zu sprechen. Während der letzten Studienjahre konnte ich es zwar auch schon beobachten, aber es war längst nicht so ausgeprägt wie heute.
Mag sein dass die meisten darin kein sehr großes Problem sehen und sagen – ja klar er ist Mediziner, also warum nicht über sein Fach reden – BWLer sprechen ja auch am liebsten über Wirtschaft.
Leider löst das Thema Krankheit bei mir zwei Effekte aus. Ersten schaltet mein Gehirn automatisch von Flirt auf Anamnesegespräch um, was sich schon mal sehr negativ auf meine Stimmung auswirkt. Und zweitens was das wirklich große Problem ist. Eine Frau verliert sobald sie ihre Medikamentenliste aufgesagt hat (um zu fragen was man davon hält, ob sich die Medis auch vertragen usw.) leider sehr an Attraktivität, da ich weiß wogegen die meisten Medikamente sind, und falls sie mir nicht schon all ihre Leiden aufgezählt hat kenn ich zumindest ab jetzt ihre Krankengeschichte. Es ist zwar nicht so, dass ich hundertprozentige Gesundheit bei Frauen als Vorraussetzung ansehe, aber ich kann nichts dagegen tun, dass einfach sämtliches Interesse verschwindet, wenn ich von Anfang an weiß, dass sie zB. Depressionen/Herzprobleme hat. Wobei ich dafür, wenn ich es erfahre nachdem wir uns einige Zeit kennen, volles Verständnis hätte. Unwissenheit wäre in vielen Fällen ein Segen gewesen.
Nun zu meinen Fragen:
Habt Ihr eine Idee wodurch ich dieses selbst disqualifizierende Verhalten provoziere – und was ich an meinem Verhalten ändern könnte, damit es nicht mehr vorkommt?
Wie kann man einer Frau auf nette Art sagen, dass ich nicht über ihre medizinischen Probleme sprechen will, ohne dabei unhöflich zu wirken?
Und nicht zuletzt die große Frage nach dem warum ;)
Danke für eure Hilfe
glg
ich weiß zwar nicht ob es hier ins Forum passt, aber ich hoffe trotzdem, dass ihr mir beim Verständnis eines nervigen Phänomens helfen könnt. Es geht um folgende Beobachtung:
Seit ich im Praktikums Jahr bin (ja bin Mediziner) beginnen Frauen immer öfter bei Dates über ihre gesundheitlichen Problem zu sprechen. Während der letzten Studienjahre konnte ich es zwar auch schon beobachten, aber es war längst nicht so ausgeprägt wie heute.
Mag sein dass die meisten darin kein sehr großes Problem sehen und sagen – ja klar er ist Mediziner, also warum nicht über sein Fach reden – BWLer sprechen ja auch am liebsten über Wirtschaft.
Leider löst das Thema Krankheit bei mir zwei Effekte aus. Ersten schaltet mein Gehirn automatisch von Flirt auf Anamnesegespräch um, was sich schon mal sehr negativ auf meine Stimmung auswirkt. Und zweitens was das wirklich große Problem ist. Eine Frau verliert sobald sie ihre Medikamentenliste aufgesagt hat (um zu fragen was man davon hält, ob sich die Medis auch vertragen usw.) leider sehr an Attraktivität, da ich weiß wogegen die meisten Medikamente sind, und falls sie mir nicht schon all ihre Leiden aufgezählt hat kenn ich zumindest ab jetzt ihre Krankengeschichte. Es ist zwar nicht so, dass ich hundertprozentige Gesundheit bei Frauen als Vorraussetzung ansehe, aber ich kann nichts dagegen tun, dass einfach sämtliches Interesse verschwindet, wenn ich von Anfang an weiß, dass sie zB. Depressionen/Herzprobleme hat. Wobei ich dafür, wenn ich es erfahre nachdem wir uns einige Zeit kennen, volles Verständnis hätte. Unwissenheit wäre in vielen Fällen ein Segen gewesen.
Nun zu meinen Fragen:
Habt Ihr eine Idee wodurch ich dieses selbst disqualifizierende Verhalten provoziere – und was ich an meinem Verhalten ändern könnte, damit es nicht mehr vorkommt?
Wie kann man einer Frau auf nette Art sagen, dass ich nicht über ihre medizinischen Probleme sprechen will, ohne dabei unhöflich zu wirken?
Und nicht zuletzt die große Frage nach dem warum ;)
Danke für eure Hilfe
glg