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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Orbiter vs platonische Freundschaften


Soulcat
31.12.2009, 13:58
Angeregt von der Diskussion im Pickupforum, stellen sich ganz neue, für Frauen fast alltägliche Fragen:

Woran erkenne ich, ob es sich um einen Orbiter oder eine "normale, platonische Freundschaft" zum Mann handelt?
Was für eine Auswirkung haben Orbiter auf mich (und mein Ego)?
Kann ich einen Orbiter zwangsläufig zu so einer Freundschaft umfunktionieren?
Gibt es überhaupt platonische Freundschaften zwischen Frauen und Männern?


Begriffserklärung:

Ein Orbiter ist ein Mann, in der Regel ein AFC, der meint nur möglichst viel für eine Frau tun zu müssen, damit sie ihn irgendwann einmal zu lieben beginnt und daraus eine Beziehung entsteht. Das ist das Ziel des Orbiters.
In Wirklichkeit wird er nie einen Beziehungsstatus einnehmen, da er die Frau auf ein Podest stellt und sich als minderwertig ihr gegenüber betrachtet.
Somit fällt die sexuelle Komponente vollkommen weg. Es gibt null Anziehung, da der Orbiter nicht in der Lage ist, die Frau zu führen oder zu ver-führen.

Er begnügt sich damit, sie überall hinzufahren, Blumensträuße zu schenken, diverse technische Arbeiten für sie zu erledigen, ihr beim weggehen sämtliche Drinks zu spendierten - die ganze Palette eben.


Für mich persönlich stand von anfang an klar, dass ich keinen Orbiter möchte. Deshalb habe ich mich stets zurückgehalten von ihnen Hilfe anzufordern. Auf Angebote bin ich meist nicht eingegangen. Nicht weil ich den Kontakt völlig unterbinden wollte, sondern weil ich diesen Menschen nicht auszutzen wollte.
Deshalb habe ich versucht, das ganze unter einer normalen Freundschaft laufen zu lassen.
Die Spreu vom Weizen trennt sich weitgehend, wenn man dann eine LTR eingeht. Dann sieht man sehr schnell, welche vermeintlichen Freunde noch Interesse haben und welche nicht. Sicherlich gibt es Orbiter, die vor einer Frau die gebunden ist nicht zurückschrecken (sie wird schon irgendwann erkennen dass er nichts für sie ist). Diese hartnäckigen Fälle kamen bei mir glücklicherweise nicht vor.

Eine Freundschaft definiert sich bei mir dadurch, dass der Freund seinen Fokus bei anderen Frauen hat, ich hin und wieder eine beratende Rolle einnehme und wir eine schöne Zeit miteinander verbringen. Wir bringen uns gegenseitig in unserer Entwicklung weiter und können uns auf den anderen verlassen. Männer sind sogar oft die Verlässlicheren und Unkomplizierteren im Gegensatz zu manchen Freundschaften unter Frauen.

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