Dark 01
14.10.2009, 18:32
Hi :-D
Ich habe eine Kurzgeschichte über das große Thema Placebo geschrieben. Ich wünsche euch viel Spaß beim gemütlichen lesen.
LG, Dark 01
Dr. Placebo Teil 1
„Ich glaube jetzt weiß ich endlich, wohin wir uns verlaufen haben“.
„Wir hätten schon viel früher abbiegen müssen“. Mein Freund wischte sich mit seiner Hand den Schweiß von der Stirn und holte einen tiefen Atemzug. „Weißt du was, lass uns lieber hier eine kleine Pause machen und noch mal die genauen Koordinaten kontrollieren“. „Vielleicht finden wir einen besseren Weg“. „Auf diese Art und Weise, hat es keinen Sinn“. Obwohl er schon ziemlich fertig schien, waren dass in den Moment sehr weise Worte von ihm. „Du hast Recht, lass uns eine Pause machen, vielleicht finden wir tatsächlich einen besseren Weg“. Wir setzten uns auf den Boden und legten unsere Sachen bei Seite. Doch statt die genauen Koordinaten auf der Karte zu kontrollieren, schlossen wir vor lauter Erschöpfung unsere Augen. Verdammt. Wir hatten uns irgendwo im Japanischen Gebirge verlaufen. Wir waren schon seid zwei Tagen irgendwo unterwegs und verloren den Anschluss an unsere Reisegruppe. Leider haben wir mit unseren Handys keinen Empfang und unsere Nahrungsmittel waren nicht für so einen längeren Aufenthalt geplant. Unser Wasser neigte sich dem Ende und die Batterien von den Taschenlampen waren leer. Wir müssen heute einen Weg hier raus finden, denn noch so eine Nacht wie die von gestern könnte ziemlich gruselig werden. Obwohl ich mir eigentlich ziemlich sicher bin und mir nur irgendwelche Hirngespinste einbilde, wirkt in einen unbekannten Gebirge alles so lebendig und Gespensterhaft. Doch in dieser Nacht können wir gar nicht unsere Taschenlampen nutzen, darum müssen wir so schnell es geht einen Ausweg finden. Oder einen guten Unterschlupf, wo wir bis zum nächsten Morgengrauen warten könnten. Ich vergegenwärtige mir unsere Situation und öffnete wieder meine Augen. Nahm mir die Karte und sagte laut. „Ja, wir hätten wirklich früher abbiegen müssen. Gar nicht mal so weit von hier ist auf der Karte ein Kloster aufgezeichnet“. Mein Freund öffnete ebenfalls seine Augen und sagte. „Vielleicht finden wir dadurch wieder einen Anschluss zu unserem Hotel“. „Und wir müssen uns beeilen, denn bald ist es wieder dunkel.“
Wir nahmen trotz körperlicher und geistiger Erschöpfung nur mühsam unsere Sachen und machten uns auf den Weg. Es vergingen gerade mal zwei Stunden und es wurde schon dunkel. Unsere Taschenlampen können wir leider nicht nutzen und irgendein erkennbares Restlich von der Umwelt war auch nicht zu erkennen. Es ist vergleichbar mit dem, als würde man in einen Keller gehen und hinter einem würde sich die Tür schließen. Nun ja, was macht jetzt mehr Sinn für uns. Weiterlaufen in der Gefahr dass wir uns diesmal komplett verlaufen würden, weil wir ja gar nicht wissen wohin wir uns bewegen. Oder sollten wir uns hier einfach ganz gemütlich zu zweit hinsetzen und auf den nächsten Morgen warten.
Ich fragte meinen Freund was er jetzt lieber machen würde und er antwortete ganz ironisch. „Lieber würde ich jetzt irgendwo entspannt sitzen, etwas Leckeres speisen und mich erholen. Aber lass uns hier rasten.“
Wir setzen uns und schlossen erneut unsere Augen. Jedoch war unsere Pause nur von kurzer Dauer als wir irgendein komisches Geräusch hörten. Es hörte sich nicht nach einem mir bekannten Tier an.
Ich habe eine Kurzgeschichte über das große Thema Placebo geschrieben. Ich wünsche euch viel Spaß beim gemütlichen lesen.
LG, Dark 01
Dr. Placebo Teil 1
„Ich glaube jetzt weiß ich endlich, wohin wir uns verlaufen haben“.
„Wir hätten schon viel früher abbiegen müssen“. Mein Freund wischte sich mit seiner Hand den Schweiß von der Stirn und holte einen tiefen Atemzug. „Weißt du was, lass uns lieber hier eine kleine Pause machen und noch mal die genauen Koordinaten kontrollieren“. „Vielleicht finden wir einen besseren Weg“. „Auf diese Art und Weise, hat es keinen Sinn“. Obwohl er schon ziemlich fertig schien, waren dass in den Moment sehr weise Worte von ihm. „Du hast Recht, lass uns eine Pause machen, vielleicht finden wir tatsächlich einen besseren Weg“. Wir setzten uns auf den Boden und legten unsere Sachen bei Seite. Doch statt die genauen Koordinaten auf der Karte zu kontrollieren, schlossen wir vor lauter Erschöpfung unsere Augen. Verdammt. Wir hatten uns irgendwo im Japanischen Gebirge verlaufen. Wir waren schon seid zwei Tagen irgendwo unterwegs und verloren den Anschluss an unsere Reisegruppe. Leider haben wir mit unseren Handys keinen Empfang und unsere Nahrungsmittel waren nicht für so einen längeren Aufenthalt geplant. Unser Wasser neigte sich dem Ende und die Batterien von den Taschenlampen waren leer. Wir müssen heute einen Weg hier raus finden, denn noch so eine Nacht wie die von gestern könnte ziemlich gruselig werden. Obwohl ich mir eigentlich ziemlich sicher bin und mir nur irgendwelche Hirngespinste einbilde, wirkt in einen unbekannten Gebirge alles so lebendig und Gespensterhaft. Doch in dieser Nacht können wir gar nicht unsere Taschenlampen nutzen, darum müssen wir so schnell es geht einen Ausweg finden. Oder einen guten Unterschlupf, wo wir bis zum nächsten Morgengrauen warten könnten. Ich vergegenwärtige mir unsere Situation und öffnete wieder meine Augen. Nahm mir die Karte und sagte laut. „Ja, wir hätten wirklich früher abbiegen müssen. Gar nicht mal so weit von hier ist auf der Karte ein Kloster aufgezeichnet“. Mein Freund öffnete ebenfalls seine Augen und sagte. „Vielleicht finden wir dadurch wieder einen Anschluss zu unserem Hotel“. „Und wir müssen uns beeilen, denn bald ist es wieder dunkel.“
Wir nahmen trotz körperlicher und geistiger Erschöpfung nur mühsam unsere Sachen und machten uns auf den Weg. Es vergingen gerade mal zwei Stunden und es wurde schon dunkel. Unsere Taschenlampen können wir leider nicht nutzen und irgendein erkennbares Restlich von der Umwelt war auch nicht zu erkennen. Es ist vergleichbar mit dem, als würde man in einen Keller gehen und hinter einem würde sich die Tür schließen. Nun ja, was macht jetzt mehr Sinn für uns. Weiterlaufen in der Gefahr dass wir uns diesmal komplett verlaufen würden, weil wir ja gar nicht wissen wohin wir uns bewegen. Oder sollten wir uns hier einfach ganz gemütlich zu zweit hinsetzen und auf den nächsten Morgen warten.
Ich fragte meinen Freund was er jetzt lieber machen würde und er antwortete ganz ironisch. „Lieber würde ich jetzt irgendwo entspannt sitzen, etwas Leckeres speisen und mich erholen. Aber lass uns hier rasten.“
Wir setzen uns und schlossen erneut unsere Augen. Jedoch war unsere Pause nur von kurzer Dauer als wir irgendein komisches Geräusch hörten. Es hörte sich nicht nach einem mir bekannten Tier an.