Darkangel
17.08.2009, 22:11
Ich habe von diesem Forum von meinem besten Freund erfahren. Er meinte, man könne mir hier vielleicht weiterhelfen. Ich bin noch nicht ganz so vertraut hier und man möge mir verzeihen, wenn es so ein Thema oder ein ähnliches schon gab. :/
Ich habe derzeit ein "kleineres" Problem. Mal zu den Grunddaten:
Ich bin mit meinem Schatz seit 3 Monaten zusammen. Uns trennen 600 km. Ich wohne in Bayern (Nähe München), er wohnt in Österreich (Wien). (Das wird noch 2 Jahre so andauern wg. Ausbildung/Studium, wir sind beide 25) Ja, wir haben uns über ICQ sympatisch gefunden und als wir uns gesehen haben hat es "Klick" gemacht. Im Grunde ist er auch all das, was ich mir immer erträumt habe. Er hat einen tollen Charakter, schaut gut aus, schafft es mich aufzuheitern, verteidigt mich, etc. pp. - Ich liebe im Grunde alles an ihm. Man möge jetzt meinen, dass ich mit Sicherheit gar kein Problem haben dürfte: Doch, habe ich.
Und zwar geht es um folgendes:
Wir haben extreme "Stimmungsschwankungen" in unserer Beziehung. Heißt: Ein Wochenende ist total schön, dann wirds unter der Woche wieder beschissen weil wir uns streiten, da wir uns unter der Woche ja nicht sehen können. Natürlich geht es mir total gut, wenn wir die schöne Zeit haben. Umso mehr zieht es mich dann runter, wenn es wieder scheiße läuft. Das macht mich tierisch fertig.
Ich muss dazu sagen, dass ich ein Mensch bin, der in der Vergangenheit viel Mist mitgemacht hat. Oft enttäuscht, verlassen, betrogen, etc. pp. Ich versuche (!) ihm das nicht anzuhängen, aber man lernt halt doch aus den Dingen und sagt sich selbst, dass man einige Sachen nicht mehr mitmachen will.
Für mich ist es z. B. wichtig, dass wir Kontakt zueinander haben. Mal hat er Phasen, da möchte er jeden Tag mit mir reden (telefon, skype), dann blockt er wieder total ab und ich muss mir seine Aufmerksamkeit erkämpfen. Und das nach drei Monaten? Ist es da nicht so, dass man eigentlich jeden Moment mit dem Partner verbringen möchte? Zumindest mir geht es so. Ich habe manchmal das Gefühl, dass er mich nicht ernst nimmt. Oder ich nur das "nervige" Stück Weib an seiner Seite bin. Er liebt mich - zweifelsohne. Aber es gibt halt so Feinheiten bei denen ich zu zweifeln beginne.
Ein Beispiel von heute:
Ich war von Freitag bis Sonntag bei ihm. Es war wunderschön. Wir haben eigentlich das ganze WE nur gefaulenzt, abends DVDs geguckt, gemeinsam auf der Couch gekuschelt. Er hat mich, als ich müde war und eingeschlafen bin, ins Bett getragen, hat mir, als er mich am Sonntag zum Bahnhof brachte gesagt, dass er nicht möchte, dass ich von ihm wegfahre, weil dann alles wieder so leer und sinnlos ohne mich ist. Das fand ich wiederum total schön. Ich hasse Abschiede sowieso und wünschte mir jedes Mal ich könnte bei ihm bleiben. Am Abend als ich angekommen bin haben wir dann kurz gesprochen, weil seine Mum (er ist auf Besuch bei ihr) aus dem Urlaub zurück gekommen ist und dann bin ich recht baldig ins Bett, da er ja nicht da war zum quatschen. Ich hab ihm am Ende des Telefonates noch gesagt, er solle sich bitte um das Zugticket zu mir bemühen und herausfinden, ob es das Euro-Spezial auch in Österreich gibt. Wollte er heute machen. Ich rief ihn heute nach dem Arbeiten also an, fragte ihn - und wie ich es erwartet habe hatte er es einfach vergessen. Das war für mich schon wieder so ein Punkt, der mich zum ausrasten brachte. An alles kann er denken.. seinen Kletterurlaub, sonstwas. Nur da denkt er nicht dran. Dann frage ich mich natürlich, wie unwichtig ich ihm sein kann. Ich frage ihn, ob wir reden am Abend. Er sagt mir, er wüsste es nicht, weil er ja bei seiner Mum wäre und mit ihr quatschen wollte, ob er da überhaupt für mich Zeit haben kann. "Vielleicht bin ich da", das war seine Aussage. Dann haben wir uns darauf geeinigt, dass wir um 21 Uhr reden. Natürlich kam der Herr wie immer 15 - 30 Minuten zu spät. Sowas bringt er öfters. Egal wann. Wenns darum geht mich vom Bahnhof abzuholen oder mit mir zu telen, etc. - und das regt mich ehrlich gesagt wirklich auf. Ich kann aber auch nicht so knallhart sein und einfach offline gehen, weil ich ja doch was von ihm hören möchte. Fragt sich nur, wie ich ihm da Pünktlichkeit anerziehen soll. Ich versteh ihn halt absolut nicht. Ich weiß gerade nicht, woran es liegt und was ich machen soll.
Ich hab ihn gefragt, ob ich selbstverständlich für ihn bin (weil ich oftmals das Gefühl habe, ich gebe ihm nicht das Gefühl, dass er weiter für mich kämpfen muss) - er meint: "Nein!"
Ich hab ihn gefragt, ob ich eher unnahbar sein soll, ob ich seinen Jagdinstinkt wecken soll. Er sagt: "Nein, bloß nicht.", das möchte er also partout nicht. Er will nicht jagen müssen, er will eine feste, beständige Beziehung haben ohne sich diesen "Spielchen" hingeben zu müssen.
Das waren so meine Einfälle. Klar, ich könnte mich rar machen, aber bestrafe ich mich damit nicht selbst? Wer sagt mir, dass ich damit Erfolg habe? Wie schaffe ich es, die Beziehung in die Richtung zu "lenken", die zufriedenstellend ist?
Ich wäre für Tipps sehr, sehr dankbar.
Ich habe derzeit ein "kleineres" Problem. Mal zu den Grunddaten:
Ich bin mit meinem Schatz seit 3 Monaten zusammen. Uns trennen 600 km. Ich wohne in Bayern (Nähe München), er wohnt in Österreich (Wien). (Das wird noch 2 Jahre so andauern wg. Ausbildung/Studium, wir sind beide 25) Ja, wir haben uns über ICQ sympatisch gefunden und als wir uns gesehen haben hat es "Klick" gemacht. Im Grunde ist er auch all das, was ich mir immer erträumt habe. Er hat einen tollen Charakter, schaut gut aus, schafft es mich aufzuheitern, verteidigt mich, etc. pp. - Ich liebe im Grunde alles an ihm. Man möge jetzt meinen, dass ich mit Sicherheit gar kein Problem haben dürfte: Doch, habe ich.
Und zwar geht es um folgendes:
Wir haben extreme "Stimmungsschwankungen" in unserer Beziehung. Heißt: Ein Wochenende ist total schön, dann wirds unter der Woche wieder beschissen weil wir uns streiten, da wir uns unter der Woche ja nicht sehen können. Natürlich geht es mir total gut, wenn wir die schöne Zeit haben. Umso mehr zieht es mich dann runter, wenn es wieder scheiße läuft. Das macht mich tierisch fertig.
Ich muss dazu sagen, dass ich ein Mensch bin, der in der Vergangenheit viel Mist mitgemacht hat. Oft enttäuscht, verlassen, betrogen, etc. pp. Ich versuche (!) ihm das nicht anzuhängen, aber man lernt halt doch aus den Dingen und sagt sich selbst, dass man einige Sachen nicht mehr mitmachen will.
Für mich ist es z. B. wichtig, dass wir Kontakt zueinander haben. Mal hat er Phasen, da möchte er jeden Tag mit mir reden (telefon, skype), dann blockt er wieder total ab und ich muss mir seine Aufmerksamkeit erkämpfen. Und das nach drei Monaten? Ist es da nicht so, dass man eigentlich jeden Moment mit dem Partner verbringen möchte? Zumindest mir geht es so. Ich habe manchmal das Gefühl, dass er mich nicht ernst nimmt. Oder ich nur das "nervige" Stück Weib an seiner Seite bin. Er liebt mich - zweifelsohne. Aber es gibt halt so Feinheiten bei denen ich zu zweifeln beginne.
Ein Beispiel von heute:
Ich war von Freitag bis Sonntag bei ihm. Es war wunderschön. Wir haben eigentlich das ganze WE nur gefaulenzt, abends DVDs geguckt, gemeinsam auf der Couch gekuschelt. Er hat mich, als ich müde war und eingeschlafen bin, ins Bett getragen, hat mir, als er mich am Sonntag zum Bahnhof brachte gesagt, dass er nicht möchte, dass ich von ihm wegfahre, weil dann alles wieder so leer und sinnlos ohne mich ist. Das fand ich wiederum total schön. Ich hasse Abschiede sowieso und wünschte mir jedes Mal ich könnte bei ihm bleiben. Am Abend als ich angekommen bin haben wir dann kurz gesprochen, weil seine Mum (er ist auf Besuch bei ihr) aus dem Urlaub zurück gekommen ist und dann bin ich recht baldig ins Bett, da er ja nicht da war zum quatschen. Ich hab ihm am Ende des Telefonates noch gesagt, er solle sich bitte um das Zugticket zu mir bemühen und herausfinden, ob es das Euro-Spezial auch in Österreich gibt. Wollte er heute machen. Ich rief ihn heute nach dem Arbeiten also an, fragte ihn - und wie ich es erwartet habe hatte er es einfach vergessen. Das war für mich schon wieder so ein Punkt, der mich zum ausrasten brachte. An alles kann er denken.. seinen Kletterurlaub, sonstwas. Nur da denkt er nicht dran. Dann frage ich mich natürlich, wie unwichtig ich ihm sein kann. Ich frage ihn, ob wir reden am Abend. Er sagt mir, er wüsste es nicht, weil er ja bei seiner Mum wäre und mit ihr quatschen wollte, ob er da überhaupt für mich Zeit haben kann. "Vielleicht bin ich da", das war seine Aussage. Dann haben wir uns darauf geeinigt, dass wir um 21 Uhr reden. Natürlich kam der Herr wie immer 15 - 30 Minuten zu spät. Sowas bringt er öfters. Egal wann. Wenns darum geht mich vom Bahnhof abzuholen oder mit mir zu telen, etc. - und das regt mich ehrlich gesagt wirklich auf. Ich kann aber auch nicht so knallhart sein und einfach offline gehen, weil ich ja doch was von ihm hören möchte. Fragt sich nur, wie ich ihm da Pünktlichkeit anerziehen soll. Ich versteh ihn halt absolut nicht. Ich weiß gerade nicht, woran es liegt und was ich machen soll.
Ich hab ihn gefragt, ob ich selbstverständlich für ihn bin (weil ich oftmals das Gefühl habe, ich gebe ihm nicht das Gefühl, dass er weiter für mich kämpfen muss) - er meint: "Nein!"
Ich hab ihn gefragt, ob ich eher unnahbar sein soll, ob ich seinen Jagdinstinkt wecken soll. Er sagt: "Nein, bloß nicht.", das möchte er also partout nicht. Er will nicht jagen müssen, er will eine feste, beständige Beziehung haben ohne sich diesen "Spielchen" hingeben zu müssen.
Das waren so meine Einfälle. Klar, ich könnte mich rar machen, aber bestrafe ich mich damit nicht selbst? Wer sagt mir, dass ich damit Erfolg habe? Wie schaffe ich es, die Beziehung in die Richtung zu "lenken", die zufriedenstellend ist?
Ich wäre für Tipps sehr, sehr dankbar.