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Hallo Männer/ Jungs/ Boys etc.,
brauche mal eure ehrliche Antwort: Können es Frauen schaffen, sich bei einem Mann, der das Gefühl hat, die Frau schon zu haben und sich ihrer sicher ist, erneut zu verführen, bzw. wieder so interessant zu werden, wie am Anfang? Das Spiel sozusagen von Neuem beginnen???
Wenn ja, wie sollte das aus eurer Sicht gehen?
Bitte um ganz viele Meinungen und Erfahrungen!
:D DANKE
Hallo Männer/ Jungs/ Boys etc.,
brauche mal eure ehrliche Antwort: Können es Frauen schaffen, sich bei einem Mann, der das Gefühl hat, die Frau schon zu haben und sich ihrer sicher ist, erneut zu verführen, bzw. wieder so interessant zu werden, wie am Anfang? Das Spiel sozusagen von Neuem beginnen???
Ich bin zwar kein Mann, aber wo ist Dein Problem? Wenn ein Mann sich der Frau zu sicher ist, kann sie ihm dieses Gefühl doch nehmen. Wenn man dabei nicht zu extrem vorgeht, ruft man seinen Jagdinstinkt hervor. Nur wenn man zu schnell zu große Schritte macht, vertreibt man den Mann damit (z.B. wenn er sich dann denkt, man hätte schon längst einen anderen).
Ja, sicher, das verstehe ich schon selbst! Ich hatte hier einfach mal auf ein paar konkrete Antworten oder Tipps gehofft - kennst du welche? Auch als "Nicht-Mann?
P.R.I.N.C.E.
17.05.2009, 12:02
Wenn ich Deinen Ausgangspost auf Dich beziehen darf:
Er hat also das Gefühl, Dich zu "haben". Ist es tatsächlich so oder bildet er es quasi ein?
Denn es macht einen Unterschied, wenn er seine Leine bereits um Deinen Hals gebunden hat oder er es denkt, dies aber nicht der Fall ist.
Dementsprechend musst Du jeweils auch anders handeln.
Liebe Grüße,
Puralesko
Hi, Puralesko,
danke für's Antworten! Mein Fall verlief so, wie es täglich tausenden Menschen (meist Frauen) geht: Am Anfang ist alles neu, interessant, prickelnd und dann ist man so begeistert, dass man vor lauter Emotionen und Euphorie keinen klaren Kopf mehr behält und einfach das tut, wozu man halt Lust hat, sprich: dem Mann das Gefühl zu geben, wie wichtig er ist, dass man alles von ihm wissen will, wie man sich's vorstellt, mit ihm Sex zu haben - all das eben. Er hat sich aber genauso verhalten.
Und dann kommt der Punkt, an dem die Verabredungen zum Chatten (er lebt im Ausland und wir sehen uns nur im Urlaub) seltener werden, immer kommt mal etwas dazwischen, man fühlt sich plötzlich als nichts Besonderes mehr, wird zur Routine und bekommt plötzlich Angst.
Wenn ich ehrlich bin,hing ich schon ganz schön emotional in der ganzen Sache drin. Bei ihm hatte ich das Gefühl, dass es ihm zeitweise zumindest auch so ging. Aber wir wissen eben auch beide, dass jeder von uns ein eigenes Leben hat, tausende von Kilometern vom anderen entfernt.
Ich hätte gerne soetwas wie eine feste Affäre mit ihm gehabt (zumindest eine Weile lang), aber da scheint er wohl nicht der Typ dafür zu sein.
Also - wie klingt das für dich? Habe ich den Kopf noch aus der Schlinge bekommen?
Liebe Grüße nach Wien,
Gilda
P.R.I.N.C.E.
17.05.2009, 19:19
Hallo Gilda,
Mein Fall verlief so, wie es täglich tausenden Menschen (meist Frauen) geht: Am Anfang ist alles neu, interessant, prickelnd und dann ist man so begeistert, dass man vor lauter Emotionen und Euphorie keinen klaren Kopf mehr behält und einfach das tut, wozu man halt Lust hat, sprich: dem Mann das Gefühl zu geben, wie wichtig er ist, dass man alles von ihm wissen will, wie man sich's vorstellt, mit ihm Sex zu haben - all das eben. Er hat sich aber genauso verhalten.
Klar, man befindet sich in einem Stadium, wo man seinen Gegenüber besser kennenlernen möchte. Man muss aber eine Grenze ziehen können, zwischen "verliebt" und "blind vor Liebe sein".
Und dann kommt der Punkt, an dem die Verabredungen zum Chatten (er lebt im Ausland und wir sehen uns nur im Urlaub) seltener werden, immer kommt mal etwas dazwischen, man fühlt sich plötzlich als nichts Besonderes mehr, wird zur Routine und bekommt plötzlich Angst.Ich hoffe Dir ist klar, dass die Ausgangslage alles andere als gut ist, wie bei allen Fernbeziehungen. Ich habe im PickUp-Forum im Beziehungskisten-FAQ einen Beitrag für einen ersten Überblick geschrieben, da es zu diesem Thema nicht viel an Material gibt. http://forum.progressive-seduction.com/index.php?s=&showtopic=36968&view=findpost&p=408633
Lies in dir einmal durch.
Gerade bei Fernbeziehungen besteht die "Gefahr" sich mit der Zeit auseinander zu leben, da die Nähe nach Zuneigung eben nur in einem gewissen Rahmen erfüllt werden kann. Du hast Dir sicherlich öfters gedacht, dass Du ihn viel zu selten siehst.
Wenn ich ehrlich bin,hing ich schon ganz schön emotional in der ganzen Sache drin. Bei ihm hatte ich das Gefühl, dass es ihm zeitweise zumindest auch so ging. Aber wir wissen eben auch beide, dass jeder von uns ein eigenes Leben hat, tausende von Kilometern vom anderen entfernt. Wenn ich mir so Deine Zeilen durchlese, habe ich immer mehr das Gefühl, dass Du Dich hier viel zu sehr reingesteigert hast. Wenn man ein "Problem" erkennt ist das immer ein großer Schritt, das erkennen an sich lässt das Problem aber nicht verschwinden.
Ich frage mich, warum Du Dich hier derartig verausgaben möchtest.
Du möchtest wieder etwas mehr Pfeffer haben, doch wird der Nutzen größer sein, als den Input den Du reinstecken möchstest und kannst?:!:
Liebe Grüße,
Puralesko
Hi, Puralesko,
danke für deine prompte und ausführliche Antwort - und natürlich den Link. Kompliment, da hast du in klaren Worten den Nagel auf den Kopf getroffen.
Was du auch sehr gut erkannt hast: Ich habe mich tatsächlich in etwas verrannt, was von Anfang an sowieso nie realisierbar gewesen wäre. Ich denke, dass das in erster Linie mit dem Medium des Chattens zu tun hat: Man rutscht eben leichter in eine parallele Welt hinein - und ich scheine für Phantasiegebilde besonders empfänglich zu sein. Ich neige dazu, in Männer, in die ich mich verliebe, aber noch nicht gut kenne, irgendwelche Wunschbilder hineinzuprojezieren. Das ist wie gesagt ein Prozess, der von mir ausgeht, die Männer können da nichts für. Aber nun, da ich das erkannt habe, besteht ja Hoffnung zur Besserung...
Wie gesagt, dieser Mann und ich haben ganz unterschiedliche Lebensweisen und wir werden nie zusammenfinden - und wenn ich ehrlich bin, ist das auch gut so. Das mag jetzt sicher verrückt klingen, aber obwohl ich ihn (sexuell) sehr anziehend finde, wäre er nichts für mich, weil er mir aus unterschiedlichen Gründen nicht guttun würde und er auch etwas unzuverlässiges, ambivalentes und launisches an sich hat. Kurz gesagt ist er das was man in der Psychologie eine "labile Persönlichkeit" nennt und so jemanden kann ich als festen Partner nicht brauchen.
Ich dachte mir, dass wir, wenn wir uns ab und zu im Urlaub sehen, eine nette Affäre haben könnten, neben unserem "normalen" Leben. Aber er verhält sich sehr ambivalent mir gegenüber: Mal hängt er den Unabhängigen heraus, dann wieder den Anlehnungsbdürftigen, mal erzählt er mir von irgendwelchen geistigen Bereicherungen in höheren Sphären, dann sprechen wir wieder über ganz alltägliche Dinge. Aber alles in allem komme ich mir seit einiger Zeit wie eine Art Küche vor, in die man halt geht, wenn man Hunger hat, und das ist das, was ich nicht mag.
Wenn ich deinen Aufsatz so lese, braucht es auch in einer Distanzbeziehung ein gewisses Maß an Sicherheit und eine klare Zielsetzung. Aber ich habe das gefühl, dass man mit diesem Mann nicht darüber reden kann (siehe oben seine Persönlichkeitsstruktur). Deswegen ist es wohl besser, ich lasse es auslaufen? Oder besteht dochnoch Hoffnung auf eine Affäre in Urlaubszeiten? Allerdings ohne das chatten und mailen im normalen Leben"? In etwa 2 Wochen werden wir uns wieder sehen, dann mache ich wieder Urlaub...
Liebe Grüße
Gilda
Deswegen ist es wohl besser, ich lasse es auslaufen? Oder besteht dochnoch Hoffnung auf eine Affäre in Urlaubszeiten? Allerdings ohne das chatten und mailen im normalen Leben"? In etwa 2 Wochen werden wir uns wieder sehen, dann mache ich wieder Urlaub...
Liebe Grüße
Gilda
Klar funktioniert das auch ohne jeden tag zu Chatten, er wird sich freuen wenn du kommst in 2 Wochen
Viel spass beim verführen
Nun, ich kann ein eindeutiges JA zu meiner Person geben.
Ich empfinde die spannendsten Sexbeziehungen und Beziehungen, die mich überraschen können und damit mein ich nicht sexuell, sondern wenn sie mir was zu erzählen haben.
Ich mag es sehr, die Vergangenheit einer Person zu ergründen und ein FB erzählte mir eines Abends nach dem Liebesakt von einem kleinen Spielzeugauto, was sie von ihrem Vater bekommen hat, der jetzt verstorben ist. Sie trägt es immer mit sich mit in ihrer Handtasche und sie hat es mir ganz stolz gezeigt und dieses Funken in ihren Augen, wo noch die klein HB aus ihr rauskam, war erfüllender als jeder Sex. Naja, und der Sex danach hat sich so neu angefühlt wie unser erstes Mal.
[...]wir werden nie zusammenfinden - und wenn ich ehrlich bin, ist das auch gut so.
[...]
Ich dachte mir, dass wir, wenn wir uns ab und zu im Urlaub sehen, eine nette Affäre haben könnten, neben unserem "normalen" Leben.
[...]
Aber alles in allem komme ich mir seit einiger Zeit wie eine Art Küche vor, in die man halt geht, wenn man Hunger hat, und das ist das, was ich nicht mag.
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht so recht, was Du genau suchst. Ein "FB" ist jemand, den man fuer Sex trifft, wenn beide gerade Lust dazu haben. Und mit dem/der man(n) (bzw. frau) weder eine exklusive noch eine nicht-sexuelle Beziehung hat. Ist das die aktuelle Situation oder Dein Ziel?
Ich lese in den zitierten Saetzen Widersprueche und verstehe nicht, was Du willst - Sex, wenn Ihr Euch ab und zu mal trefft? Klassische Dates, wenn Ihr Euch trefft? Keine weiteren Sex-Beziehungen, wenn Ihr nicht zusammen seid?
Was genau passt Dir an dem aktuellen Arrangement nicht?
Wenn ich deinen Aufsatz so lese, braucht es auch in einer Distanzbeziehung ein gewisses Maß an Sicherheit und eine klare Zielsetzung.
Das sehe ich auch so.
Aber ich habe das gefühl, dass man mit diesem Mann nicht darüber reden kann
Weisst Du denn selber, was Du genau willst? Wenn Du schreibst, Du koenntest "mit diesem Mann" nicht darueber reden, gibst Du dann nicht ihm die Schuld?
Er kann Dir aber nicht vorschreiben, was Du willst! Und ich sehe auch nicht, wie ein Gespraech mit ihm Deine Zielvorstellungen aendern koennte.
Hi allegro,
was ich will ist eine klassische Affäre - bei der ich das Gefühl habe, der Mann will mich auch.
Ich weiß, dass er mich begehrt, aber was mich etwas verunsichert ist, dass er mich zu manipulieren versucht! Seit einiger Zeit verhält er sich ab und zu nach dem Zuckerbrot-und-Peitsche-Prinzip: Mal gibt es Streicheleinheiten, dann wieder coole Unnahbarkeit und ähnliches als kleine "Strafen".
Ich muss an dieser Stelle jedoch noch klarstellen, dass meine Urlaubs-Affäre verheiratet ist, finanzielle Schwierigkeiten hat und unzufrieden mit seinem Job und seinem Leben ist. Ich denke, in der ein oder anderen Situation versucht er mich auch mal als "Ventil" für seinen Frust zu "missbrauchen". Hinzu kommt, dass er Sportlehrer in einer Ferienanlage ist und ich dort eben Gast/ Kundin - kann es sein, dass er sich von mir vielleicht auch etwas "ausgenutzt" fühlt?
Ein Freund von mir hat mir mal seinen Eindruck von der ganzen Sache geschildert: Meine Affäre hatte gehofft, mehr als nur eine Affäre zu werden, eine echte Beziehung - um so auch aus seiner misslichen persönlichen Situation rauszukommen. Da das aber nicht geklappt hat und er sich mir gegenüber in einer untergeordneten Position sieht, versucht er mich eben hin und wieder zu manipulieren und zu provozieren, um "Oberwasser" und Dominanz zu haben.
Wie denkst du darüber?
Aber wenn ich ihm scheinnbar nicht guttue - warum um alles in der welt sagt er das nicht und lässt es eben? Er scheint sich da ja offensichtloch nicht wohl zu fühlen...warum also noch ein Problem mehr, bei all dem Schlamassel, den er eh hat?
Grüße,
Gilda
Ich habe nicht alle Antworten gelesen, finde deine Frage aber recht klassisch, die sowohl den Mann als auch die Frau betrifft.
Basis einer gesunden Beziehung ist die, dass jeder sein eigenes Leben autonom lebt. JEder hat seine eigenen Bezugspersonen, Hobbys usw - sein eigenes Leben. Wenn eine Seite das Interesse verliert, kann das sehr daran liegen, dass die andere Person ihr Leben nach ihr / ihm ausrichtet.
Sprich, arbeite lieber direkt erst einmal an dir, anstatt durch Spielchen die andere Person zu manipulieren. Sich rar zu machen ist meiner Meinung nach dennoch eigentlich immer recht gut, solange es nicht zu kindisch wird ;)
Wichtig ist auch, was eben schon jemand anderes geschrieben hat, dass die andere Person einem was zu erzählen hat. Dadurch ist immer Neugier vorhanden. Wenn ich eine Dame kennen lerne und mit ihr Zeit verbringe, gibt es für mich nichts schöneres, als in ihr Leben Stück für Stück einzutauchen. Man teilt einfach mehr Erfahrungen miteinander, erzählt sich Dinge aus dem Leben etc. Sowas hält die Spannung meiner Ansicht nach immer aufrecht.
Die ein oder andere speziell sexuelle Überraschung tut dann natürlich noch einmal doppelt gut.
Von daher lege den FOkus eher auf dich und nicht auf die andere Person. Schaue, was in deiner Verantwortung liegt, was geändert werden kann. Viel Erfolg
EDIT: Habe jetzt den letzten Post von dir, Gilda, gelesen. Spontan würde ich sagen, dass er lieber die Situation so erträgt, weil er sich damit wohler fühlt als wenn du weg wärst. Er spricht es aus Verlustangst nicht an und / oder auf Grund seines Egos. Welcher Mann gibt schon gerne zu, sich untergeordnet zu fühlen?! :)
Wieso genau vermutest du, dass er sich ausgenutzt fühlen könne? Das leuchtet mir noch nicht so ganz ein.
Weil er der "arme kleine Sportlehrer" ist und ich die "erfolgreiche Powerfrau", die den armen kleinen Sportlehrer nur gern vernaschen möchte - darum.
Gruß,
Gilda
The Healing Guy
08.06.2009, 14:51
Entwicklung ist der Motor der Leidenschaft (und eventuell ihr Killer).
Als es mit einer LTR nach zweieinhalb Jahren langweilig für mich wurde und ich begann mich wie ein kleiner König zu fühlen, wurde sie mit der Zeit immer wütender und aggressiver.
Aus dem kleinen Häschen wurde langsam eine Wildkatze, die mich wirklich herausforderte, weil da eine neue Frau vor mir stand.
Leider mussten wir uns erst so weit voneinander entfernen, bis sie diesen Entwicklungsschritt machte (und das Motiv war nicht mehr Liebe sondern Verletztheit) und es war mittlerweile zu viel kaputtgegangen.
Aber wenn du während der Beziehung Deine Persönlichkeit immer weiter entwickelst wirst Du immer interessant bleiben.
Das Risiko, dass Du Dich weiter entwickelst als Dein Partner besteht natürlich. Aber gibts eine wirkliche Alternative zum Lebendigsein?
Online: Storytelling. Erzähle was Du neues erlebst, was dir an neuen Einsichten gekommen ist.
Das macht aber nur Sinn, wenn Ihr auch bereits eine Zeit intim miteinander ward und miteinander etwas erlebt habt.
was ich will ist eine klassische Affäre - bei der ich das Gefühl habe, der Mann will mich auch.
In diesem Fall laeuft Deine urspruengliche Frage darauf hinauf, welche "technischen" Finessen Du nutzen koenntest, um noch anziehender zu wirken.
Die gute Nachricht ist, dass es hierfuer auf den einschlaegigen Seiten tonnenweise Lesematerial gibt. Die schlechte, dass man (und wohl auch "frau") diese Sachen mehrfach ueben muss, also mit viel trial and error.
Aber grundsaetzlich funktioniert nichts davon bei einer bestimmten Frau oder einem bestimmten Mann. Wenn Du jemand Bestimmtes willst, hat sich dafuer der Begriff "One-nitis" eingebuergert - und das ist etwas, was an sich schon nicht gut ist, weil es zu ego-lastig und wenig beziehungs-foerdernd ist.
Ich weiß, dass er mich begehrt, aber was mich etwas verunsichert ist, dass er mich zu manipulieren versucht! Seit einiger Zeit verhält er sich ab und zu nach dem Zuckerbrot-und-Peitsche-Prinzip: Mal gibt es Streicheleinheiten, dann wieder coole Unnahbarkeit und ähnliches als kleine "Strafen".
In der maennlichen Seduction-Community ist das als das "Push-pull" Prinzip bekannt. Es funktioniert sehr gut, wenn man(n) es richtig anwendet. Wenn nicht, dann kommt es einfach so rueber, wie Du es beschreibst - als Manipulation.
Ich muss an dieser Stelle jedoch noch klarstellen, dass meine Urlaubs-Affäre [...]
Ein Freund von mir hat mir mal seinen Eindruck von der ganzen Sache geschildert: [...]
Das sind eine Menge Probleme auf einmal.
Mein Eindruck hier ist ehrlich gesagt, dass Du zu viel nachdenkst. Wenn Du eine Affaere willst, dann koennen Dir die Probleme egal sein. Sollten Sie sogar, sonst belastest Du Dich selbst mit anderer Leute Stress.
Das klingt vielleicht hart, aber wir koennen nicht alle Probleme dieser Welt loesen. Wenn es Dein Ehemann, Dein fester Freund, bester Freund oder so waere, saehe es anders aus. Aber so ist er einfach nur jemand, bei dem Du frei entscheiden kannst, ob Du dranbleiben oder es lassen sollst.
Aber wenn ich ihm scheinnbar nicht guttue - warum um alles in der welt sagt er das nicht und lässt es eben?
Warum laesst Du es denn nicht? Fuer Maenner sind die Sachen genauso schwierig (oder noch schwieriger) wie fuer Frauen. Er scheint im Vergleich zu Dir schon jetzt einen Haufen Schwierigkeiten zu haben - warum sollte er besser entscheiden koennen als Du?
Für Männer sind solche Dinge schwieriger als für Frauen? Inwiefern denn genau?
Mal ganz ehrlich: Würdest du die Sache an meiner Stelle denn beenden?
LG,
Gilda
Für Männer sind solche Dinge schwieriger als für Frauen? Inwiefern denn genau?
Mal ganz ehrlich: Würdest du die Sache an meiner Stelle denn beenden?
Ich glaube, ich wuerde es nicht ... und ich habe Dir auch nicht empfohlen, es zu beenden.
Ich wollte eher darauf hinaus, zu hinterfragen, warum *er* die Initiative ergreifen sollte. Oder ob Du es nicht genauso tun koenntest, wenn es wirklich "besser" waere ...
Hi allegro,
du hast Recht, selbst ist die Frau - deswegen habe ich die ganze Sache vor etwa 2 Wochen doch beendet. Der Mann hat nämlich den Fehler gemacht und plötzlich mit Dominanzspielchen angefangen, die manchmal einfach nur verletzend waren. Das muss ich mir nun wirklich nicht geben - ganz egal, wie arm er in seiner Situation dran ist.
Schöne Grüße
Gilda
Beziehungen entwickeln sich und Partner können sich in unterschiedliche Richtungen entwickeln. Das ist besonders der Fall wenn ein Partner sich weiterentwickelt und der andere nicht.
Natürlich kann man die Beziehung 'retten' wenn beide das wollen.
In der PUA gibts die Wussy Cure d.h. der Mann macht sich in einer solchen Situation seltener und gleicht so das Machtverhältnis wieder aus. Dort ist zu beachten dass man den Partner eventuell beeinflussen kann aber kontrollieren geht natürlich nicht.
Manche Partner passen von den 4 Archetypen (King/Queen, Warrior, Magician, Lover) auch nicht zusammen so dass sich Beziehungen schwieriger entwickeln bzw. nicht wirklich zusammenpassen.
Persönlich würde ich mir allerdings überlegen wenn die Beziehung nicht mehr so toll ist sich jemand anderen zu suchen.
Hallo joblack,
danke für deine Antwort. Was mich hier noch genauer interessieren würde, sind die 4 Archetypen - was versteht man unter den einzelnen und wer passt da zu wem?
Gruß,
Gilda
Das würd mich auch interessieren. Wär toll, wenn du mal nen neuen Thread darüber aufmachen könntest, Quellen verlinken oder so :dance:
Hallo joblack,
danke für deine Antwort. Was mich hier noch genauer interessieren würde, sind die 4 Archetypen - was versteht man unter den einzelnen und wer passt da zu wem?
Gruß,
Gilda
Die Archetypen beziehen sich auf 'Unterschiede ziehen sich an' (Gleiches zieht sich an bezieht sich auf den 'Charakterlevel').
Das System wurde von einem Psychologen aus der USA (Dr. Paul Dobransky) aus den freud'schen Archetypen weiterentwickelt.
Du kannst den Test und Hintergrundinformationen unter
www.kwml.com (http://www.kwml.com)
kostenlos abrufen.
Am besten ziehen sich konträre Archetypen (King/Queen zu Magician, Warrior zu Lover) an. Wenn die Archetypen nicht konträr sind heisst das nicht das die Beziehung nicht möglich ist, aber die Partizipanten müssen die fehlenden Qualitäten dann durch 'gute Freunde' oder ähnliches ausgleichen (zwei Warrior versuchen beispielsweise Probleme durch kämpfen zu lösen).
Gruss
jb
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