Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Motivation
Nightbass
08.02.2009, 01:32
Hi Leute.
Zuerst einmal: Ich mag das Forum hier. Oftmals gefühlvolle Logik zu lesen. Kann ich mich besser in Frauen eindenken, was mein Rapport in letzter Zeit verbessert hat. ABER: Viele Frauen machen nach wie vor immer alles bunt! :D
Das Topic beschäftigt mich die letzten Tage sehr. Und es ist eher allgemein zu sehen. Auf viele verschiedene Bereiche.
Motivation finden
Sei es Motivation beim Sport, für's Lernen oder einfach mal früher aufzustehen, um noch gesund frühstücken zu können.
Motiviert die Sachen da zu packen, wo es sein sollte ist meist schwieriger als man denkt. Zumindest für mich.
Ich trainiere seit 3 Jahren meinen Körper. Hauptsächlich, um gut auszusehen. Und ich habe mitlerweile beachtliche Resultate. Doch füllt mich der Blick in den Spiegel mit Zufriedenheit aus, bin ich nicht mehr motiviert für mein Training. Ich lasse es schleifen.. Solange, bis ich wieder unzufrieden bin und meiner Meinung nach unbedingt etwas machen MUSS.
Wichtig ist bei solchen Dingen ein Motiv zu finden (MOTIViert), was einen unabhängig vom Erfolg auch weiterhin motiviert.
Zum Beispiel, dass man sich ein bestimmtes Gewicht beim Bankdrücken mit einer bestimmten Wiederholungsanzahl zum Ziel setzt.. Und diese dann bei erreichen immer weiter steigert. Einen bestimmten Brustumfang. Und so weiter.
DOCH: Es ist in etwa wie eine dieser Bodybuilder-Devisen, die da lauten "hasse deinen Körper! - Wenn du mit dem Blick in den Spiegel zufrieden bist hast du schon verloren"
Das drückt aber wiederum das Selbstbewusstsein, wenn man ständig unzufrieden mit sich ist, nur um beim Training weiterhin motiviert zu sein. Was bis jetzt jedoch immer die beste Motivation für mich war... Man bemerkt die Zwickmühle? Wer kennt eine Lösung?
Lernarbeiten. Jeder wird es aus der Schule noch oder von der Uni kennen. Auch im Beruf und im Alltag bleibt einen das oft nicht erspart.
Ein Seitenlanges Ding ist auszuarbeiten oder etwas zu planen, was lang und arbeitsintensiv ist. Man hat einfach keinen Bock diesen SCHEISS zu machen. Und wo nimmt man bitte die nötige Motivation her?
Sie kommt erst einige Tage vorm Finale und die Zeit rennt und arbeitet unaufhörlich gegen dich. Ich bewundere Leute, die solche Arbeiten über Wochen verteilen können. Ich gehöre leider zu denen, die alles an einem Tag durch diesen Zwang (versuchen zu) schaffen.
Wie man sich für solche Arbeiten sonst motiviert?? Keine Ahnung.. Ansätze?
PU.. Alles läuft gut. Man hat guten Sex, wann immer man will. Spürt Attraction en masse, wo immer man geht und steht. Geil.
Man ist soweit mit seinem InnerGame zufrieden und hört allmählich auf, sein Selbstbewusstsein zu stärken und zu trainieren. Etwa durch Spiegeltraining oder Alleingang-Clubtouren. Man ist erst wieder motiviert etwas zu tun, wenn es fast zu spät ist und man merkt, wie der Beta hinaufsteigt und Attraction sinkt.
3 Dinge, die Motivation brauchen. Ich bin immer nur motiviert, wenn es ein Problem zu lösen gibt. Wenn es nicht anders geht. Oder es geht mir, wenn ich es nicht löse schlecht. Wie kann ich mich trainieren vorausdenkender zu handeln. Eigentlich weiß ich bewusst ja, dass es besser wäre dies oder das zu tun.
Aber wie motivier ich mich dazu???
Erfahrungen und Anregungen.. her damit ;)
GorgeousBby
10.02.2009, 13:34
Hier ein Text aus dem PU Forum der Jungs, vielleicht uu. hoffentlich hilft er dir !
Zum Thema BB werde ich heute Abend oder morgen etwas hinzusteuern.
7 Tipps zur Selbstmotivation
"Nichts ist schrecklich, was notwendig ist."
(Euripides)
Etwa in jedem zweiten Seminar stellt mir ein Teilnehmer die Frage, wie er sich selber besser motivieren kann. Zunächst brachte mich diese Frage zum Nachdenken, da sich häufig hinter der Worthülse "Selbstmotivation" ganz spezifische Themen wie persönliches Burnout, Überforderung oder schlechte Arbeitsbedingungen verbergen, die der Betroffene nicht sofort formulieren wollte oder konnte. Dies stimmt zwar meistens, aber natürlich hat jede Arbeit Seiten, die man nicht so mag oder Aufgaben, die man vor sich herschiebt.
Jeder hat bestimmte Ziele, Wünsche und Projekte, die im Tagesleben oder Tagesgeschäft zu kurz kommen und die mit mehr Selbstmotivation leichter von der Hand gehen würden.
Eine hohe Selbstmotivation zu haben bedeutet nicht, über-
dreht und hektisch durch die Welt zu laufen und wie im Drogenrausch "manisch" die Welt zu erleben. Eine hohe Selbstmotivation bedeutet, mit Interesse, Spaß und Freude die Dinge anzugehen und selbst einen Sinn in der Tätigkeit zu sehen. Eine hohe Selbstmotivation bedeutet auch, mit Begeisterung die notwendigen Aufgaben zu er-
ledigen. Wobei eine hohe Selbstmotivation nicht bedeutet, jede Sekunde des Tages motiviert zu sein. Es gibt in jedem Job auch Tätigkeiten, die einem mehr und andere die einem weniger Spaß machen.
Letztendlich hat Selbstmotivation viel mit Selbststeuerung, Selbstmanagement und Persönlichkeitsentwicklung zu tun. Je besser Sie sich kennen und wahrnehmen, um so besser können Sie sich auch steuern. Je stärker Sie Ihre Anliegen, Wünsche und Bedürfnisse kennen, desto mehr können Sie für die Erfüllung Ihrer Wünsche tun.
Was können Sie konkret tun, um Ihre Selbstmoti-
vation für bestimmte Ziele zu erhöhen:
1. Bauen Sie Ihre Demotivatoren ab
Statt nur dahin zu schauen, wie Sie sich selbst stärker mo-
tivieren, ist es mindestens genauso wichtig zu erkennen, was Sie im Moment demotiviert.
Meistens hat die Frage nach mehr Selbstmotivation den Hintergrund einer andauernden Demotivation im Job.
Dies kann unterschiedliche Ursachen haben: Es kann ein Chef sein mit dem Sie nicht klar kommen, es kann zu viel Routine in Ihrem Job sein, es kann Ihre eigene Einstellung zur Arbeit sein oder es können auch Arbeitskollegen, mit denen Sie gerade eine Auseinandersetzung haben, dazu beitragen. Auch die allgemeinen Arbeitsbedingungen können demotivierend wirken. Wenn Ihr PC fünfmal am Tag abstürzt oder viel zu langsam ist, trägt dies nicht ge-
rade zu einer positiven Einstellung zur Arbeit bei. Machen Sie sich Ihre Demotivatoren bewusst und entwickeln Sie Maßnahmen diese abzubauen. Dies klingt natürlich leichter als es tatsächlich ist. Es ist jedoch immer wichtiger, die eigentliche Ursache für ein Problem zu erkennen, als nur die Symptome abzubauen. Manchmal kann hier ein Ge-
spräch mit einem kompetenten Coach helfen.
Siehe auch Mitarbeiterführung
2. Finden Sie Ihre persönlichen Motivatoren heraus
Was jeden einzelnen motiviert ist höchst unterschiedlich. Für den einen ist Geld oder eine Herausforderung wichtig, für den anderen Status oder soziale Anerkennung. Denken Sie selbst darüber nach, was Sie motiviert. Machen Sie sich eine Liste Ihrer Motivatoren. Beobachten Sie sich eine Woche lang selbst.
Wenn Sie Klarheit darüber haben, was Sie motiviert, kön-nen Sie die entsprechenden Bedingungen gestalten. Wäh-rend meines Studiums waren für mich Lerngruppen ganz besonders wichtig. Ich wusste damals ganz genau, dass ich dort nach meinen Aufgaben gefragt werde und dies motivierte mich für eine Vorbereitung der Lerngruppe. Heute sind mir Projekttreffen oder feste Termine wichtig, um mich für die entsprechenden Aufgaben zu motivieren.
3. Belohnen Sie sich selbst und feiern Sie Erfolge
Belohnungen können motivieren. Dies wissen Eltern, Leh-rer und Vorgesetzte. Sie können dieses Prinzip auch für sich selbst anwenden.
Belohnen Sie sich, wenn Sie etwas gut getan haben. Be- schenken Sie sich nach dem Erreichen eines Zieles. Gön-.nen Sie sich etwas, wenn Sie Erfolg hatten. Dies können auch kleine Dinge sein wie ein Buch, eine DVD oder ein Gang ins Kino.
Feiern Sie Ihre persönlichen Erfolge. Erst durch das Feiern eines Erfolges bekommt der Erfolg den richtigen Stellen-
wert. Genießen Sie es, wenn Sie Ihre Ziele erreicht haben.
4. Setzen Sie sich inspirierende Ziele
Nichts motiviert mehr als ein inspirierendes Ziel. Es gibt genug Geschichten von Menschen, die sich in Ihrer Jugend ein Ziel gesetzt haben und dieses verfolgt haben, bis sie es erreicht haben.
Überlegen Sie sich, was Sie dieses Jahr erreichen wollen. Denken Sie darüber nach, wie Ihr Leben in zehn Jahren aussehen wird. Stellen Sie sich vor, wie Ihr Leben aus-
sieht, wenn Sie diese Ziele erreicht haben. Ziele haben eine gewaltige Motivationskraft.
Auch ein gewisser Zeitdruck als Zielsetzung ist für manche Menschen eine wichtige Motivation. Setzen Sie sich selbst Termine und kommunizieren Sie diese. Mit sich selbst ver-einbarte Termine können konkrete Handlungen bewirken.
5. Unterstützen Sie sich selbst auf dem Weg zum Ziel
Viel Selbstmotivation geht durch den eigenen "inneren Kritiker" verloren. Viele kennen vielleicht das Phänomen, dass wir selbst unsere schärfsten Kritiker sind. Wir ver-
gleichen uns ständig mit anderen und manchmal glauben wir selbst nicht an unseren eigenen Erfolg. Solche destruk-
tiven inneren Dialoge sind Gift für unsere Selbstmotiva-tion. Vergleichen Sie sich nicht mit anderen, sondern kon- zentrieren Sie sich auf Ihre eigenen Entwicklungen und Fortschritte. Erinnern Sie sich häufiger an die Erfolge in Ihrer Vergangenheit. Dies gibt Ihnen Kraft für das Errei-
chen Ihrer zukünftigen Ziele.
6. Machen Sie sich den Sinn Ihrer Tätigkeit klar
Jede Tätigkeit hat irgendeinen Sinn oder Zweck. Häufig verlieren wir den Sinn einer Tätigkeit aus den Augen. Wenn Sie sich wieder neu den Sinn einer Tätigkeit vor Augen führen, gewinnen Sie die Energie für die Erledigung der Aufgaben zurück.
Was ist der Sinn Ihrer Tätigkeit aus einer übergeordneten Perspektive?
7. Gewinnen Sie Ihren Spaß an der Tätigkeit zurück
Wenn eine Tätigkeit Spaß macht, wird keiner nach mehr Selbstmotivation fragen.
Menschen, die Tätigkeiten haben, die Ihnen Spaß bereiten, brauchen keinen teuren Motivationstrainer. Klären Sie, was Ihnen Spaß im Job macht und versuchen Sie, sich stärker in dieses Tätigkeitsfeld hinein zu bewegen. Machen Sie Ihren Beruf zur Berufung. Es reicht nicht aus, nur für Ziele zu arbeiten, auch der Weg zu einem Ziel sollte eine gewisse Befriedigung bringen.
Erfolgreiche Menschen gehen in ihrer Tätigkeit auf. Wenn Sie voll in Ihrer Tätigkeit aufgehen, spielt Zeit keine Rolle mehr und Sie machen sich keine Gedanken über Selbst-
motivation.
Autor: Ingo Th. Krawiec, Krawiec Consulting
Hey Nightbass,
ich habe das gleiche Problem, das auch du hast!
Bei mir ist es so, dass auch ich schon Jahrelang trainiere
und auf meinen Körper achte. Man hat Erfolge und das
motiviert einen unglaublich weiterzumachen.
Am Anfang ist die Motivation vll, dass man einfach sportlicher
ist und man etwas "kräftiger" ausschaut.
Doch auch im Laufe der Zeit ändert man seine Motivation. Die Motivation kann vll auch am Anfang sein á la "Ich will aussehen wie Sylvester Stallone..." kann nach ein paar Jahren schon umschlagen und man sagt die alte "Vorbild"-Person findet man schon wieder zu schmächtig.
Das drückt aber wiederum das Selbstbewusstsein, wenn man ständig unzufrieden mit sich ist, nur um beim Training weiterhin motiviert zu sein. Was bis jetzt jedoch immer die beste Motivation für mich war... Man bemerkt die Zwickmühle? Wer kennt eine Lösung?
Ich geb dir da vollkommen recht! Man steckt wie in einer Zwickmühle.
Ich hab mich vor kurzem mit ein paar Freunden über BB unterhalten, die meinten das ist wie bei Magersüchtigen! Ein Magersüchtiger schaut in
den Spiegel und sagt "Boar ich seh immer noch so dick aus..." Obwohl er doch schon total unterernährt ist.
Ein BB schaut in den Spiegel und sagt "Hey mein Bizeps ist immer noch total schmächtig. Ich muss unbedingt meine Intensität erhöhen..."
Der Unterschied liegt darin, dass der BB sich im Gegensatz zum "dicken" Magersüchtigen viel zu schmächtig findet und dagegen wirken muss!
Wie umgeht man nun diesem Risiko, in diesen Teufelskreis zu kommen wenn man mit dem BB anfängt? Mir hat es geholfen, dass ich mir realistische Ziele gesetzt habe. Du musst wirklich wissen was du willst und darfst dich nicht von anderen beeinflussen lassen! Mir hilft es z.b. auch, indem
ich mir eine Flex anschaue und danach sage: "Die Jungs sind zwar durchtrainiert, aber so möchte ich nicht mehr ausschauen das es für mich zu unnatürlich ist!"
Wenn du dann vll hörst was manche BB für eine Klamottengröße tragen (> XXL ) dann denkt man auch noch einmal nach ob man wirklich so intensiv trainieren möchte.
Mir hilft es wirklich auch ungemein, beim Blick in den Spiegel realistisch zu sein! "Verdammt nochmal du siehst gut aus auch wenn..." musst du auch einfach sagen können, sonst hängt dein Selbstwertgefühl leider nur von deinem äußeren ab.
Wenn ich dann vll zwei Wochen gar nichts mache (ja ich weiß ein Horror für jeden BB laut den Usern vom team-andro;)) und ich dann von meiner Mutter gesagt bekomme es reiche langsam, dann stellt das einen auch zufrieden und man muss nicht gleich zu den Hanteln rennen.
Finde einfach ein gutes Mittelmaß und sei ehrlich zu dir selbst!
Liebe Grüsse
Daniel
Nightbass
03.03.2009, 12:31
Sind tolle Antworten! Danke!
Den von GeorgeousBby hab ich gleich meiner Freundin weitergeschickt. Hat mir sehr geholfen.
Und Daniel du hast Recht. Man muss sich seine Motivation aufjedenfall woanders suchen, als in der reinen Äußerlichkeit. Ich schaffe von den Gewichten her nun auch relativ viel, aber bilde mir darauf nichts ein. Ich mach nicht plötzlich mehr drauf, bloß weil vielleicht jemand im Raum ist.
Ich trainiere jetzt nach "Gefühl" und vorallem nach Spaß. Klar quäle ich mich weiterhin zu den Bizeps-Übungen, weil ich die nunmal am anstrengensten für den ganzen Körper finde, aber ich mache es, um das schöne Gefühl danach zu haben.
Früher habe ich immer aufgeschrieben, was ich geschafft habe und so weiter, um mich dann noch zu steigern. Jetzt nehme ich einfach das Gewicht, was mir zum aufwärmen, am klügsten erscheint und steigere mich dann wie es die Tagesform zulässt. Passt bis jetzt super.
Ich hab auch gemerkt, seitdem ich meinen Trainingsort gewechselt habe, bin ich nicht mehr von solchen LSE-Menschen umgeben.
"Wieviel drückst du nun?" "Steigerst dich aber auch nicht mehr.."
waren immer die Sprüche. Ich fühle mich jedes Mal sehr gut nachm Training und ich sehe ja auch die Erfolge. Find es sogar besser, wenn ich mit dem selben Gewicht weiterhin zulege.
Lustig fand ich nur dieses Wochenende, dass ich mit meiner Freundin im Bett lag und meine Bauchmuskeln besonders betont waren. Sie war davon sehr angetan, aber daweile trainiere ich die sogut wie garnicht, weil ich keinen Wert drauf lege :D
Das war wieder ein Stück Motivation vielleicht in Zukunft doch auch mal die eine oder andere Übung zu machen. Wenn sie es so toll findet, soll sie ruhig mehr davon bekommen :)
Jetzt hab ich en bissl viel geschrieben, aber ich muss einfach anmerken, dass sich in meinem Leben viel positiv verändert hat, seitdem ich mich mit dem Thema "Motivation" befasse. Es ist irgendwo der Grundstein eines jeden erfolgreich gemeisterten Lebens. Motivation und Selbstdisziplin in Verbindung mit schönen Zielen und einer ordentlichen Tagesplanung bringen richtig Schwung ins Leben. Und nebenbei angemerkt auch in die Beziehung ;)
Ich bin zur Zeit auch ohne den Faktor Frauen sehr zufrieden. Dadurch läuft es mit meiner Freundin sogar noch umso besser und ich weiß garnicht mehr wohin mit all dem Sonnenschein :D
Liebe Grüße,
Sebastian
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