LionessBlue
06.02.2009, 20:15
Hallo,
wie wir alle wissen unterscheidet sich das weibliche Game in einigen Punkten entscheidend vom männlichen oder zumindest (so meine Auffassung) sollte es sich unterscheiden.
Wir sind Frauen, das heisst Männlichkeit, wie sie im männlichen Game geübt und verwendet wird wäre fehl am Platz.
Männer wollen Frauen erobern. Ich Tarzan, du Jane - ich PUA, du Target ;)
Trifft nun also ein solcher Mann auf eine Frau, die es gewohnt ist, ihren Mann zu stehen, hat er ein Problem.
Er macht ihr ein Kompliment - sie nimmt es nicht einfach so an. Er bietet ihr seine Hilfe an (damit meine ich auch, dass er ihr zB die Tür aufhalten will) - sie lehnt die Hilfe verbal oder nonverbal ab. Er ist derjenige, der die Vorschläge bringen sollte, aber sie tut es. Sie nimmt das Ruder unbewusst in die Hand und beraubt den Mann damit seiner Männlichkeit.
Er fühlt sich vor den Kopf gestoßen und verliert das Interesse an der Frau. Oder er wird -wie es so schön heisst- betaisiert, versucht irgendwie sie zu umgarnen, wirkt dabei wie ein Hampelmann und die Frau verliert das Interesse, weil er ihr nicht männlich genug ist.
Was bedeutet eigentlich Weiblichkeit?
Weiblichkeit ist das Vermögen, Hingabe zu zeigen, die Kontrolle abgeben und Annehmen zu können.
Das ist etwas, das einer sogenannten "emanzipierten Frau" schwer fällt... die Kontrolle abgeben... das macht Angst.
Aber es bedeutet nicht, dass wir alles mit uns machen lassen sollten! Kontrolle abgeben bedeutet, dass nicht wir Frauen entscheiden müssen, wo das nächste Date stattfindet, dass wir nicht beweisen müssen, dass wir super alleine zurechtkommen und dass wir auch nicht jedes Kompliment mit einem ironischen Kommentar abtun müssen, nur um uns nicht angreifbar zu machen.
Wir sind Frauen. Frauen lieben es, von Männern umgarnt zu werden und Männer lieben es, Frauen zu imponieren.
Aber uns Frauen wurde beigebracht, dass wir stark sein müssen, uns durchboxen müssen und keine Schwäche zeigen dürfen.
"Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad" - wer kennt diesen Spruch nicht?
Leider hat die Emanzipation nicht dort Halt gemacht, wo sie hätte auslaufen müssen... in der Beziehung zwischen Frau und modernem Mann.
Der moderne Mann ist längst nicht mehr der ungehobelte Patriarch, der er einmal war. Der moderne Mann ist in vielerlei Hinsicht schon zu sanft und weiblich geworden. Dem gegenüber steht eine ganze Armee von emanzipierten Frauen, die der festen Überzeugung sind, gar keinen Mann zu brauchen.
Und sie brauchen auch keinen... nicht fürs Geld, nicht für die handwerklichen Arbeiten, nicht fürs Auto, nicht für Verträge und auch nicht für die Kindererziehung.
Aber als Partner, da brauchen sie ihn. Es sei denn, Frau wird lesbisch.
Deswegen bin ich der Meinung, dass wir als Frauen vorsichtig mit unserer Emanzipation umgehen sollten und durchaus einmal die Möglichkeit in Betracht ziehen sollten, uns einfach zurückzulehnen und erobern zu lassen, also Weiblichkeit statt Härte, Annehmen statt Durchboxen, Respekt statt Überlegenheit walten zu lassen.
Das Bedürfnis nach Kontrolle behindert uns Frauen in Partnerschaftsdingen mehr als dass es uns nutzt. Denn Nähe und Kontrolle schließen sich aus.
So long...
Lioness
wie wir alle wissen unterscheidet sich das weibliche Game in einigen Punkten entscheidend vom männlichen oder zumindest (so meine Auffassung) sollte es sich unterscheiden.
Wir sind Frauen, das heisst Männlichkeit, wie sie im männlichen Game geübt und verwendet wird wäre fehl am Platz.
Männer wollen Frauen erobern. Ich Tarzan, du Jane - ich PUA, du Target ;)
Trifft nun also ein solcher Mann auf eine Frau, die es gewohnt ist, ihren Mann zu stehen, hat er ein Problem.
Er macht ihr ein Kompliment - sie nimmt es nicht einfach so an. Er bietet ihr seine Hilfe an (damit meine ich auch, dass er ihr zB die Tür aufhalten will) - sie lehnt die Hilfe verbal oder nonverbal ab. Er ist derjenige, der die Vorschläge bringen sollte, aber sie tut es. Sie nimmt das Ruder unbewusst in die Hand und beraubt den Mann damit seiner Männlichkeit.
Er fühlt sich vor den Kopf gestoßen und verliert das Interesse an der Frau. Oder er wird -wie es so schön heisst- betaisiert, versucht irgendwie sie zu umgarnen, wirkt dabei wie ein Hampelmann und die Frau verliert das Interesse, weil er ihr nicht männlich genug ist.
Was bedeutet eigentlich Weiblichkeit?
Weiblichkeit ist das Vermögen, Hingabe zu zeigen, die Kontrolle abgeben und Annehmen zu können.
Das ist etwas, das einer sogenannten "emanzipierten Frau" schwer fällt... die Kontrolle abgeben... das macht Angst.
Aber es bedeutet nicht, dass wir alles mit uns machen lassen sollten! Kontrolle abgeben bedeutet, dass nicht wir Frauen entscheiden müssen, wo das nächste Date stattfindet, dass wir nicht beweisen müssen, dass wir super alleine zurechtkommen und dass wir auch nicht jedes Kompliment mit einem ironischen Kommentar abtun müssen, nur um uns nicht angreifbar zu machen.
Wir sind Frauen. Frauen lieben es, von Männern umgarnt zu werden und Männer lieben es, Frauen zu imponieren.
Aber uns Frauen wurde beigebracht, dass wir stark sein müssen, uns durchboxen müssen und keine Schwäche zeigen dürfen.
"Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad" - wer kennt diesen Spruch nicht?
Leider hat die Emanzipation nicht dort Halt gemacht, wo sie hätte auslaufen müssen... in der Beziehung zwischen Frau und modernem Mann.
Der moderne Mann ist längst nicht mehr der ungehobelte Patriarch, der er einmal war. Der moderne Mann ist in vielerlei Hinsicht schon zu sanft und weiblich geworden. Dem gegenüber steht eine ganze Armee von emanzipierten Frauen, die der festen Überzeugung sind, gar keinen Mann zu brauchen.
Und sie brauchen auch keinen... nicht fürs Geld, nicht für die handwerklichen Arbeiten, nicht fürs Auto, nicht für Verträge und auch nicht für die Kindererziehung.
Aber als Partner, da brauchen sie ihn. Es sei denn, Frau wird lesbisch.
Deswegen bin ich der Meinung, dass wir als Frauen vorsichtig mit unserer Emanzipation umgehen sollten und durchaus einmal die Möglichkeit in Betracht ziehen sollten, uns einfach zurückzulehnen und erobern zu lassen, also Weiblichkeit statt Härte, Annehmen statt Durchboxen, Respekt statt Überlegenheit walten zu lassen.
Das Bedürfnis nach Kontrolle behindert uns Frauen in Partnerschaftsdingen mehr als dass es uns nutzt. Denn Nähe und Kontrolle schließen sich aus.
So long...
Lioness