Soulcat
22.01.2009, 13:37
Neulich ist mir doch tatsächlich ein Psychoratgeber in die Hände gefallen, der ein brandaktuelles Thema behandelt:
Die meisten Menschen sind permanent damit beschäftigt, Ziele zu verfolgen. Sie sind überzeugt davon: Wenn erreicht ist, was sie anstreben, wird das Leben nicht nur besser, es fängt sozusagen erst richtig an. Doch das ist eine fatale Fehleinschätzung.
In früherer Zeit glaubten die Menschen, dass sie mehrere Leben besitzen. Leben Sie also derzeit im Jammertal, gab es immer noch die Hoffnung im nächsten Leben eine erfolgreiche und glückliche Persönlichkeit zu werden. Sie hegten also keinerlei Erwartung an ihr jetziges Leben.
Beispiel einer heutigen Frau:
Morgens sitzt sie im Büro und träumt vom Handballspiel. Mittags spielt sie Handball und träumt vom Sex. Abends liegt Sie mit ihrem Mann im Bett und denkt daran, was sie wohl morgen kochen wird.
Auch Kinder werden so erzogen:
"Sei artig" "Iss deinen Teller leer, dann wirst du später groß und stark werden"
Später beginnen wir, uns Ziele zu setzen. Wir studieren, lernen einen Beruf um später unsere Familie ernähren zu können. Ist dieses Ziel erreicht arbeiten wir viel und legen etwas auf die Hohe Kante, damit wir im Alter gut leben können.
Es ist keineswegs falsch, für sich vorzusorgen. Doch oft sind wir so mit der Erfüllung unserer Ziele beschäftigt, dass wir das Wesentliche um uns herum vergessen.
Die meisten Leute in unserer Gesellschaft leben nach diesem Prinzip:
"Wenn ich erstmal 5 Kilo abgenommen habe, einen Partner habe, mehr verdiene, die Prüfung bestanden habe, dann...."
Haben wir dieses Ziel erreicht, verschwindet das Glücksgefühl schneller als wir denken. Die Psychologen nennen dies "hedonische Anpassung".
Fakt ist, materielle Dinge bringen uns nicht das ersehnte Glücksgefühl. Nicht Ruhm, nicht Reichtum, nicht Schönheit (wie die Spezies der Männer oft denkt.)
Was macht uns also wirklich glücklich? Diese Frage kann sich jede von uns stellen.
Der Ratgeber sagt hier: Soziale Beziehungen, Dankbarkeit und Mut zum Risiko.
Jemandem die Tür aufzuhalten, der Kasserierin mit den schönen Haaren ein Kompliment zu machen, sich einem Menschen öffnen.
Das geht natürlich nur, wenn wir uns voll und ganz auf die Gegenwart konzentrieren, dann können wir noch so kleine Details wahrnehmen.
Dankbarkeit, womit gemeint ist, zu schätzen was man hat. Ohne nach rechts und links zu schauen ob ein anderer etwas vermeintlich besseres haben könnte. Jeden Tag mindestens 5 Dinge aufzählen, für die man Dankbar ist. Sei es das Marmeladebrot morgens, das so gut schmeckt, die Bahn die einen zur Arbeit bringt. Es gibt so vieles das wir als selbstverständlich ansehen.
Mut zum Risiko, und "mehr wagen" bedeutet nicht, sich noch mehr Ziele zu setzen, sondern die Gelegenheiten beim Schopf zu packen, die einem die Gegenwart bietet. Aus dem Rahmen unserers kontrollierten Lebens auszubrechen und etwas einzugehen, von dem wir noch nicht wissen wie es enden wird.
Menschen, die sich mehr in ihrem gewohnten Umfeld bewegen, werden später bedauern bestimmte Dinge nicht getan zu haben.
Was macht euch wirklich glücklich?
Die meisten Menschen sind permanent damit beschäftigt, Ziele zu verfolgen. Sie sind überzeugt davon: Wenn erreicht ist, was sie anstreben, wird das Leben nicht nur besser, es fängt sozusagen erst richtig an. Doch das ist eine fatale Fehleinschätzung.
In früherer Zeit glaubten die Menschen, dass sie mehrere Leben besitzen. Leben Sie also derzeit im Jammertal, gab es immer noch die Hoffnung im nächsten Leben eine erfolgreiche und glückliche Persönlichkeit zu werden. Sie hegten also keinerlei Erwartung an ihr jetziges Leben.
Beispiel einer heutigen Frau:
Morgens sitzt sie im Büro und träumt vom Handballspiel. Mittags spielt sie Handball und träumt vom Sex. Abends liegt Sie mit ihrem Mann im Bett und denkt daran, was sie wohl morgen kochen wird.
Auch Kinder werden so erzogen:
"Sei artig" "Iss deinen Teller leer, dann wirst du später groß und stark werden"
Später beginnen wir, uns Ziele zu setzen. Wir studieren, lernen einen Beruf um später unsere Familie ernähren zu können. Ist dieses Ziel erreicht arbeiten wir viel und legen etwas auf die Hohe Kante, damit wir im Alter gut leben können.
Es ist keineswegs falsch, für sich vorzusorgen. Doch oft sind wir so mit der Erfüllung unserer Ziele beschäftigt, dass wir das Wesentliche um uns herum vergessen.
Die meisten Leute in unserer Gesellschaft leben nach diesem Prinzip:
"Wenn ich erstmal 5 Kilo abgenommen habe, einen Partner habe, mehr verdiene, die Prüfung bestanden habe, dann...."
Haben wir dieses Ziel erreicht, verschwindet das Glücksgefühl schneller als wir denken. Die Psychologen nennen dies "hedonische Anpassung".
Fakt ist, materielle Dinge bringen uns nicht das ersehnte Glücksgefühl. Nicht Ruhm, nicht Reichtum, nicht Schönheit (wie die Spezies der Männer oft denkt.)
Was macht uns also wirklich glücklich? Diese Frage kann sich jede von uns stellen.
Der Ratgeber sagt hier: Soziale Beziehungen, Dankbarkeit und Mut zum Risiko.
Jemandem die Tür aufzuhalten, der Kasserierin mit den schönen Haaren ein Kompliment zu machen, sich einem Menschen öffnen.
Das geht natürlich nur, wenn wir uns voll und ganz auf die Gegenwart konzentrieren, dann können wir noch so kleine Details wahrnehmen.
Dankbarkeit, womit gemeint ist, zu schätzen was man hat. Ohne nach rechts und links zu schauen ob ein anderer etwas vermeintlich besseres haben könnte. Jeden Tag mindestens 5 Dinge aufzählen, für die man Dankbar ist. Sei es das Marmeladebrot morgens, das so gut schmeckt, die Bahn die einen zur Arbeit bringt. Es gibt so vieles das wir als selbstverständlich ansehen.
Mut zum Risiko, und "mehr wagen" bedeutet nicht, sich noch mehr Ziele zu setzen, sondern die Gelegenheiten beim Schopf zu packen, die einem die Gegenwart bietet. Aus dem Rahmen unserers kontrollierten Lebens auszubrechen und etwas einzugehen, von dem wir noch nicht wissen wie es enden wird.
Menschen, die sich mehr in ihrem gewohnten Umfeld bewegen, werden später bedauern bestimmte Dinge nicht getan zu haben.
Was macht euch wirklich glücklich?